Montag, 12. Januar 2026

12.1.26:

Heute habe ich mich mal drangewagt, den AIWA LX-70 zu reparieren. Einstellen hat es dann am Ende besser getroffen, denn es ging darum, dass der Tonarm manchmal in der Auslaufrille geblieben ist, was bei einem vollautomatischen Plattenspieler natürlich nicht erwünscht ist. Im Service-Manual aus dem Internet gab es dann eine gute Bescheibung, und dank eines intelligenten Aufbaus reichte es aus, eine kleine Revisionklappe unter dem abnehmbaren Alu-Drehteller zu öffnen. Dort gab es dann eine Verstellschraube für das "Auto-in and -out adjustment. Effektiv verstellt man damit scheinbar den Winkel des Tonarmwagens. Durch die geänderte Neigung fährt der Wagen relativ zur Nadelposition jetzt weiter vor, sodass der Sensor für das Plattenende nun erreicht wird, Bevor die Nadel am Ende der Auslaufrille angekommen ist. 

Als kleinen Nebeneffekt habe ich noch einen Schalter für die Nennspannungswahl gefunden, der neben 220V und 120V auch noch 240V angeboten hat. Das könnte die schonender Einstellung fürs deutsche Stromnetz sein.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

31.12.2025:

Heute mal einen der beiden selbstgebauten Akkupacks Probe gefahren und festgestellt, dass die Fahrzeit subjektiv recht lange wirkt, bin aber auch nur auf dem Grundstück gefahren, und dass der Akku, wenn er leer ist, sehr ausbalanciert ist. Eine Zelle hatte 3,435 und die andere Zelle hatte 3,44 Volt. Dankenswerterweise zieht der Fahrtenregler den Akku auch nicht zu tief runter, sodass er hier auch nicht wirklich überfordert wird.  

Dienstag, 30. Dezember 2025

30.12.2025:

 Mein erstes selbstgebautes Akku-Pack. Ich habe mich endlich an die Benutznug des Punktschweißgeräts herangetraut, und es war weniger spektakulär als ich dachte:Nach eine kurzen Ladezeit, die mit dem Fußtaster ausgelöst wird, funkt es mal kurz, und wenn die beiden Lötspitzen dann auf der Schweißstelle anliegen hat man direkt das gewünschte Ergebnis. Das Pack ist für Lenes RC-Auto und soll die Reichweite signifikant erhöhen. Mit 3Ah hat der Akku doppelt so viel Kapazität wie der Originalakku. Ich hoffe, dass die 30A ausreichend sind, ich habe die maximale Stromaufnahme des Autos bisher nicht gemessen. 

Von den Kosten her bin ich mit dem Selbstbauakku jedenfalls preislich recht günstig. Die Zelle liegt so bei 2,5 EUR, da muss man dann noch die Kosten für die beiden Stecker, Balancer und Stromanschluss rechnen. Isoband, Nickelband und die paar Zentimeter H07 kann man glaube ich in der Rechnung vernachlässigen, sodass man für das fertige Pack weniger als 7 EUR ausgeben muss. Der original Carson Akku mit 1,5 Ah kostet rund 20 EUR

Samstag, 27. Dezember 2025

26.12.2025:

Heute mal wieder auf der Eisbahn gewesen. Während Lene immer noch nicht ganz OK ist mit dem rutschigen Untergrund, hatte Nele ihren Spaß und dreht 2 Stunden lang ihre Runden. Ich ebenso, und ich stellte fest, dass so ein bisschen die Zeit stehen geblieben ist auf der Eisbahn. Immer noch die gleichen Leute, die bei 0 °C im T-Shirt fahren, weil es einfach cooler ist. Kufenposende One-Trick-Ponies, die entweder "Kanadier" können, oder cool rückwärts fahren, oder ähnliches. Dank Garmin konnte ich tracken, dass ich immerhin 15,4 km im Kreis gefahren bin, und das ohne Verletzung.

Dienstag, 23. Dezember 2025

22.12.25:

Heute zum ersten Mal mit dem Tesla im Autokino gewesen. Dabei stellt sich heraus, dass Autokino im Winter mit dem Elektrowagen perfekt ist. Die Wärmepumpe hat für eine gemütliche Innenraumtemperatur gesorgt, untersützt von der Sitzheizung. Irgendwie haben wir uns alle vier nebeneinander in die erste Reihe gesetzt und haben die Neuverfilmung von "Pumuckel" geschaut. Der Sound über UKW wurde von den (ich glaube) 13 Lautsprechern ganz OK wiedergegeben, gefühlt etwas weniger dynamisch im Vergleich zum bordeigenen Netflix, aber das mag auch am Film gelegen haben. 

Im Bild zu sehen: Der Camping-Modus des Tesla stellt eine schöne Lagerfeuerszene auf dem Bildschirm dar, im Rückspiegel kann man die Leinwand 1 des Autokino Gravenbruch erkennen. Über dem Spiegel die Infrarot-Leds, die den Innenraum für die Kamera beleuchten - der Tesla schaut Dir beim Autofahren zu und passt auf, dass Du keine Whatsapp schreibst, während der Autopilot aktiv ist. 

Samstag, 20. Dezember 2025

20.12.2025

Das beste was Du machen kannst, wenn der Elektrowagen mal wieder am HPC hängt: Zieh Deine Laufschuhe an und renne! Damit machst Du aus verschwendeter Lebenszeit etwas Sinnvolles, und der Wagen hilft Dir beim Verbessern Deiner Fitness. Und wenn Du es nachts tust, dann kannst Du nach dem Läufchen im Tesla direkt wieder Deine Stirnlampe auflanden :-)

 

Donnerstag, 6. November 2025

6.11.2025:

Einmal mehr aus der Zeit gefallen. Ich liebe retro. Ob Walkman, Laserdisc, Minidisc, alte Klappräder, Plattenspieler. Alte Dinge, die man irgendwie noch verwenden kann, aber auf keinen Fall verwenden muss, üben eine gewisse Anziehungskraft auf mich aus. Neueste Erungenschaft:

Der Samsonite-Aktenkoffer.

Viele Menschen fanden solche Koffer in den 80ern schon spießig. Taucht man damit im Jahr 2025 irgendwo auf, dann triggert man sofort Emotionen, hauptsächlich bei Menschen, die älter sind als ich. Denn ich war zur Blütezeit des Samsonite-Koffers noch im Kindergarten, und da hat man maximal einen kleinen Rucksack dabei gehabt. 

Das gute Stück ist mir in der Geschenkebox im Wertstoffhof ins Auge gesprungen. Mir war irgendwie sofort klar, dass ich ihn haben MUSS. Catrin schaute schon etwas skeptisch, und ich muss gestehen, auch mir war der Gedanke etwas fremd, von nun an meinen Rucksack, in dem ich die Utensilien für die Arbeit bisher verstaut habe, gegen den kleinen schwarzen Hartschalenkoffer zu tauschen. Wie würden die Menschen reagieren? Ich bin also mal ganz vorsichtig damit ins Büro und habe den Koffer recht kommentarlos in der Ecke abgelegt und aufgeklappt: Das Laptop liegt dann im Boden, nebendran das Netzteil, während sich in einem Fach im Deckel mit Remarkable2, mein Englischbuch und ein Notizblock befinden. Davor befinden sich kleine Fächer für Visitenkarten. Auch so ein Relikt. Nunja, am zweiten oder dritten Tag ging es langsam los, dass mich Leute meist mit einem Lächeln auf den Koffer angesprochen habe, und ich ihnen immer fröhlich erklärt habe, dass ich den Koffer gefunden habe und er mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Manche erzählten mir aus ihrer Jugend,wo sie selbstverständlich auch so einen Koffer hatten. 

Jetzt nach gut zwei Wochen ziehe ich ein positives Fazit. Mittlerweile habe ich auch den Schlüssel nachbestellt, es gibt dafür einen Onlinehändler. Was jetzt noch fehlt sind die Initialen auf den beiden Schlössern: Früher gab es hier passgenau Klebebuchstaben, heute könnte man ein P-Touch ausdrucken und passgenau zuschneiden. Ich tendiere aber dazu, vielleicht kleine Portraits meiner Töchter reinzukleben, um den Koffer zu "personalisieren". Eigentlich muss man ihn aber im Jahr 2025 nicht personalisieren, weil man eh der einzige Idiot ist, der mit so einem Koffer rumrennt.

Viel wichtiger ist es, auf die Oberseite irgend einen Sticker anzubringen, damit man ihn nicht überkopf öffnet. 

Donnerstag, 30. Oktober 2025

30.10.25:

Die Lupine Stirnlampe ist so hell, dass die Augen von Füchsen, die normalerweise unbeachtet im Feld sitzen, wie Reflektoren aufblitzen. Das ist faszinierend und gruselig zugleich, weil die beiden Leuchtpunkt sporadisch verschwinden, dann ein paar Meter wieder auftauchen. Mal sehen, vielleicht probiere ich beim nächsten Mal, ein kleines Video davon zu machen.

Freitag, 17. Oktober 2025

17.10.2025:

Heute habe ich ein Mixtape für Lenes Kindergeburtstag aufgenommen. Die Kassette gab es in der Geschenkebox des Wertstoffhofs, eine Maxell XL II in sehr gutem Zustand. Das ist ja schon fast eine Rarität, für die man bei e*** ein paar Euros hinblättern müsste. Als Rekorder kam wieder das geniale Pioneer mit Hinterbandkontrolle zum Einsatz. Mit der Möglichkeit, die Aufnahme direkt zu hören, während man es aufnimmt, kann man das Tape bis zur Verzerrgrenze aussteuern. Bei Lenes Kassettenrekorder ist das natürlich egal, sie kann ja einfach lauter drehen, wenn ihr danach ist, aber theoretisch nutzt man natürlich so den besten Signal-Rausch-Abstand und könnte den Walkmankopfhörern möglichst viel Pegel anbieten.

Als Zuspieler diente die Squeezebox, die wiederum von Spotify gefüttert wurde. Also eine sehr hybride Lösung aus 90ern (Tapedeck und Kassette), 2000ern (Squeezebox) und 2010ern (Spotify) und 2020ern (das hörende Kind), also eine bunte Reise durch 4 Jahrzehnte. Die Songs aus meiner Gedächtnis:

- Ghostbusters und Travel the World (Spookiz)

- Regenbogenfarben von Kerstin Otto

- Alles Gute von Badesalz

. Utan dig von Miss Li

- Doot Doot von Skrilla

- Blumen aus Beton und Piraten - Zwei Lieder von Schule der magischen Tiere 

- Fliegerlied

- Nur geträumt von Nena  

- Mein Lieblingstier ist die Bratwurst von Amigas

- Disco Pogo von Atzen

- Zombie von Cranberriers

- Golden aus KPOP Demon Hunters

- Unwritten

- Meine Mama hat gesagt

- Das tanzende Alpaka

- Gegenteillied

- Wildberry Lillet

und noch ein paar andere Lieder. Passt schon erstaunlich viel drauf auf so eine 90-Minuten-Kassette. 

Schade, dass es keine Autos mehr (neu) gibt mit Kassette. Da könnte man sich mal ein schönes Mixtape zum Cruisen zusammenstellen. Ja klar, man kann auch eine Playlist laufen lassen, aber man kennt das ja: Wenn man nicht analog unterwegs ist, dann fängt man an zu skippen... 

 

Dienstag, 14. Oktober 2025

14.10.2025:

Heute bin ich mit Nele spontan auf Haarwild-Safari gefahren: Das ist relativ leicht - man fährt einfach ins Wispertal und nach ein paar Kilometern stehen die ersten Rehe und Hirsche auf der Straße. Insgesamt sind wir über 20 Tieren begegnet und Nele hat mir versichert, dass sie diese Tiere vorher nie in freier Wildbahn sondern nur im Tierpark gesehen hat. Dank Tesla war das Ganze sogar recht klimaneutral.

Sonntag, 5. Oktober 2025

5.10.2025:

mit neuer Nadel ausgestattet habe ich den AIWA Plattenspieler jetzt an den STAX-Verstärker angeschlossen, sodass er jetzt Teil meiner Hörinsel ist. Bisher war die Hörinsel ja sehr digital, mit DA-Wandler und einem Raspberry Pi und KODI als Zuspieler. Jetzt kann man auch voll analog bleiben. Die Kombi ist ebenso wie das bisherige Setup sehr faszinierend. Der STAX löst wirklich sehr klar auf, sodass jegliches Rillenrauschen, jedes Staubkorn und auch der kleinste Kratzer im Vinyl übertragen werden. Trotzdrem wirkt es nicht störend, und der akustische Eindruck ist überwältigend. Was noch zu dieser Faszination beiträgt ist aus meiner Sicht das Alter der Komponenten. Der STAX SRM-006t ist von 1999 und der AIWA LX-70 ist von 1983. Ein passender Pre-Amp für den AIWA wäre jetzt noch gut, ich habe aus der Not heraus irgendwas ganz einfaches, was ich mal auf dem Flohmarkt für drei Euro gekauft habe dazwischen geschaltet. 

Generell ist die Kombination Schallplatte und kabelgebundener Kopfhörer super. Die Schnurgebundenheit fesselt Dich an die Musik und sorgt dafür, dass Du nicht mal schnell für einen Kaffee herausläufst. Die Schallplatte selbst mit ihren 20 Minuten Spielzeit pro Seite gibt dann den Takt für kurze Pausen vor, in denen dann die Platte gedreht oder gewechselt wird. In dem Zusammenhang kann man sich dann noch schnell einen Tee holen oder auf's Klo gehen, und dann geht es weiter an der Hörinsel. Wenn ich digitale Musik konsumiere, habe ich diese natürlichen Pausen nicht, sondern ich bewege mich in der gefühlten Unendlichkeit meiner Festplatte oder des Internets. Die Linearität der Schallplatte, zugegeben etwas aufgeweicht durch die Trackwahlmöglichkeit bei dem AIWA, entschleunigt dich, sodass Du auch mal ein Lied zu Ende hörst, weil "skippen" einfach viel zu kompliziert ist. 

Der Plattenspieler macht noch mehr Insel aus dieser Hörinsel, einfach indem mit der Schallplatte ein sehr "bindendes" Medium Einzug erhält. Während Du den Klängen der Musik, meist aus den 70er oder 80er Jahren, lauschst, hältst Du das Cover in der Hand und verfolgst vielleicht sogar die Songtexte, die auf der Hülle abgedruckt sind. Musik wird dadurch mehrdimensional: Der STAX wandelt die Informationen der Rillen so echt es geht für Deine Ohren auf, während Du die Jahrzehnte der Papp-Cover riechen kannst, während Du versuchst, das Artwork des Covers zu analysieren, und Dich die Bilder auf der Hülle zu einer Traumreise in eine vergangene Zeit animieren. Alles in unendlicher Tiefe, die keine digitalen Schranken kennt.

Sonntag, 21. September 2025

21.9.25: genialer Flohmarktfund

Heute ist mir auf dem Flohmarkt in Biebrich ein AIWA LX-70 in die Hände gefallen: Ein vollautomatischer, direkt angetriebener Plattenspieler, mit dem man noch zielgenau die ersten 7 Tracks einer Schallplatte anvisieren kann.

Mir ist der Plattenspieler zunächst ins Auge gesprungen, weil er meinem Technics SL-10 äußerlich sehr ähnlich sah, als nächstes fiel mir der tangentiale Tonarm auf. Dann das Preisschild: 5 EUR ! Da habe ich weder lange nachgedacht, noch habe ich in irgend einer Form versucht, zu handeln. Ich fragte lediglich, ob das Gerät noch in Ordnung sei. 

Ja. Ich kaufte der Dame den Spieler ab, die bot mir dann noch an, ihn gerne zurückzugeben, falls er nicht gehen würde. Ich sagte ihr, dass ich ihn versuchen würde zu reparieren, falls er nicht geht.

Zu Hause angekommen, habe ich ihn eingesteckt und eine der Platten aufgelegt, die ich auf dem selben Flohmarkt gekauft habe. Anfangs kam ich noch nicht so mit der Bedienung klar, aber bereits nach ein paar Minuten war klar, dass er vollständig in Ordnung ist. 

Und dass er, wie der größere Bruder von meinem SL-10, der SL-15, auch eine Tracksuchfunktion hat. Wow. 

In dem Video sieht man die Arbeitsweise: Ein kleiner Lichtsensor fährt die Platte entlang und sucht nach den Pausen, die man auf den Platten optisch meist gut erkennen kann. Dann zählt er durch, bis er an der passenden Stelle angekommen ist und lässt den Arm wieder ab. Hat man sich für ein Programm entschieden, spielt er dieses zu Ende und geht dann wieder aus. Mit Repeat kann man die Platte oder das Programm wiederholen.

Besonders schnell ist das Ganze nicht, aber es begeistert einen. Das Gerät ist von 1983 und damit 42 Jahre alt. 

Ich habe direkt  eine neue Nadel von Audio Technics bestellt, und dann werde ich den Spieler mal an die Stereoanlage anschließen. Mit der alten Nadel und an der JBL hat sich das Gerät erst mal unauffällig angehört. 

Montag, 15. September 2025

15.9.2025:

Erster Testlauf mit der neuen Lupine Penta Pro Stirnlampe sehr erfolgreich. Sie hält recht gut am Kopf und hat eine beindruckende Ausleuchtung. Ein kleines Manko ist vielleicht die Position der beiden Bedienknöpfe: Beim Versuch, abzublenden habe ich beide Knöpfe erwischt. 

Die Laufzeit sollte für meine Laufeinheiten mehr als ausreichend sein. Auf der hellsten Stufe sollte sie fast zwei Stunden durchhalten. Mit der zweithellsten Stufe ist dann vermutlich schon ein Marathon möglich. Könnte man fast überlegen, den Akku ein bisschen kleiner zu gestalten, aber ich denke, die 2x 18650 in dem Gehäuse sind vermutlich das energiedichteste, was man hinbekommt. Man könnte alternativ über zwei einzelne LiPos nachdenken, die man dann links und rechts am Kopf verteilen kann, aber ehrlich gesagt haben die knapp über 100g vom Akkupack nicht wirklich gestört beim Laufen. 

Samstag, 13. September 2025

13.9.2025:

Heute habe ich mit meiner Fammilie einen Abstecher (mit dem Auto) auf die Hohe Wurzel gemacht. Für einen Spaziergang? Nein! Um meine Casio G-Shock  einzustellen. Der DCF-77-Empfänger muckt nämlich ein bisschen und um auszuschließen, dass der Empfang schlecht ist, bin ich mal an den zweithöchsten Punkt im Rheingau-Taunus-Kreis gefahren. 

Während ich dann also auf dem Parkplatz stand mit hochgetrecktem Arm, kam mir noch die Idee, dass ich die Uhr schon mal händisch in die nähe der korrekten Uhrzeit einstellen, und ich glaube, dass das auch noch mal geholfen hat. Da ich so eine G-Shock noch mal habe, probiere ich es mit der zweiten Uhr jetzt direkt von zu Hause.

 

erste Eindrücke von der Garmin Varia

Besser als gedacht. Man bekommt auf einer eindimensionalen Visualisierung die sich von hinten annähernden Fahrzeuge angezeigt. Für mich war es faszinierend, dass auch hintereinander fahrende Fahrzeuge teilweise differenziert erfasst werden. Die meisten Fahrzeuge färben das Display rot, was eine schnelle Annäherung indiziert, während gleich schnelle Fahrzeug den Rahmen vom Tacho auch mal grün färben, was aber eher seltener vorkommt.

Die "Kanaltrennung" zur Seite ist etwas schwach, sodass man auch auf dem sicheren Radweg vor Fahrzeugen gewarnt wird, die eigentlich 20 m weiter rechts fahren.  

Als Halterung habe ich nicht die mitgelieferte Halterung verwendet, sondern ich habe mir bei Thingiverse einen Adapter für fizik runtergeladen und diesen ein wenig angepasst, damit die Lampe nicht gegen den Sattel stößt. Auch einen kleinen Schacht für den Airtag habe ich dem Adapter spendiert. 

Donnerstag, 11. September 2025

11.9.25 - fünfrzehn (!) Zellen und schon kann die Fahrt losgehen

Der Ball hat mir seine alte Garmin Varia RTL510 geschenkt, eine LED-Rückleuchte mit Radarfunktion. Sie verbindet sich mit dem Tacho und blendet offensichtlich ein, wenn sich von hinten Autos nähern. Ich habe heute erst mal einen Adapter für den Fizik Sattel gedruckt und überlege jetzt, ob mir die Position am Sattel gefällt, oder ob ich doch eher eine Halterung für die Sattelstütze drucken soll. Die Halterung, die mit der Leuchte mitkam wird mit Gummis montiert, was ich irgendwie nicht so gut finde, und außerdem habe ich in den Sattelhalter auch noch einen kleinen Schacht für den Airtag eingebaut. 

Wenn man jetzt die Anzahl der Batterie- und Akkuzellen am Rennrad aufsummiert, dann wird einem schwindelig:

- Linkes Pedal 2x LR44

- Rechts Pedal 2x LR44

- Tacho 1x LiPo Akku (wahrscheinlich 3,7V 600 mAh)

- Scheinwerfer 2x Li-Ion 18650 (NCR1850B 3,7V / 3,4 Ah)

- Fernbedienung vom Schweinwerfer (1x CR2032) 

- Dura Ace 2x Li-Ion (7,4V 500 mAh)

- linke STI 1x CR1632 

- rechte STI 1x CR1632

- Rücklicht (1x LiPo ca. 1000 mAh)

- Airtag (1x CR2032)

- Forerunner als Puls-Sender (1x Lipo ca. 230 mAh)

 

Donnerstag, 4. September 2025

4.9.25:

Der Tesla-Techniker hat scheinbar den Grund für die Ausfälle der Dashcam gefunden. Carglass hat wohl beim Tausch der Windschutzscheibe ein wenig unsauber gearbeitet, wodurch die Verbindung der Kamera wohl etwas in Mitleiderschaft gezogen wurde.Positiv: Man muss für solch eine Reparatur sein Auto nirgends hinbringen, sondern da kommt einfach ein Techniker zu Deinem Auto, und er kann - wenn man es freigibt - das Auto sogar eigenständig öffnen und starten.

Freitag, 29. August 2025

29.8.25:

Macht es Sinn, auf ein 16" Kinderfahrrad von Cube eine Magura HS33 draufzuschrauben? Ich bin nicht sicher, aber ich habe mal eine bestellt. Ich denke, Leni wird sich sehr drüber freuen.

Sonntag, 24. August 2025

24.8.25:

Heute habe ich mich mal wieder um das Brompton gekümmert. Die Vorderradbremse war in einem Erbärmlichen Zustand, und den vor 13 Monaten ausgefallenen Tacho habe ich jetzt auch mal ausgetauscht. 

Die Bremse hat Bauart-bedingt - der Zug geht von unten in die Bremse - eine Art "Siphon-Effekt": Feuchtigkeit kann in die Hülle vom Bremszug laufen und sammelt sich dann in dem Knick. Die Folge war ein stark verrosteter Innenzug und eine entsprechend schwergängige Bremszange. Die Gelenke der Bremse habe ich dann auch gleich mit gangbar gemacht, außerdem habe ich die Belege getauscht.

Zur Abrundung habe ich dem Schlumpf Drive noch eine kleine Fettpackung spendiert und die Kette ebenfalls gefettet.

Mittlerweile hat das Brompton 3888 km auf der Uhr und läuft immer noch sehr gut. Ich will es nicht in meinem Fuhrpark missen.

Freitag, 15. August 2025

15.8.25:

50 Tausend km mit dem Model Y. Bisher rund 13 MWh Strom reingeladen und relativ wenige technische Probleme gehabt. Einmal hat die Windschutzscheibe einen Riss bekommen und wurde von Carglass ausgetauscht, und aktuell hat die Dashcam "Framedrop", was dazu führt, dass alle von der Kamera abhängige Systeme ausfallen, wie z.B. Abstandstempomat, Verkehrszeichenerkennung, Einparkhilfe, Matrix-Scheinwerfer und was weiß ich noch alles. Teilweise resettet es sich von selbst, teilweise kann man es vom Servicemenü aus zurücksetzen. Da es jetzt zu häufig vorkommt, habe ich aber mal über die App einen Servicetermin beantragt. Achja, und bei -3 °C hatte ich auch noch mal den Ausfall des DC/DC-Wandlers für die kleiner "Starterbatterie". Ein paar Kleinigkeiten wie kurzzeitig ausgefallenes Bluetooth für den keyless entry finde ich jetzt nicht so schlimm, auch das ließ sich von Hand resetten. 

Das Auto ist also eigentlich recht zuverlässig bis jetzt, und auch der SoH-Test nach 50000 bescheinigt 94% für die Batterie, was denke ich mal im Rahmen liegt. Die geladene Energie entspricht 163 Vollzyklen, und der überwiegende Anteil der Ladungen fand mit DC statt, wo die Batterie teilweise mit bis zu 250 kW geladen wird. 

Positiv zu erwähnen ist auch, dass regelmäßig Updates kommen und mit ihnen oft sinnvolle, neue Features, die das Auto aufwerten. Besonders auffällig waren hier die Anpassungen beim Blinkerverhalten und die Art und Weise, wie beim Autopilot die Aufmerksamkeit des Fahrers überwacht wird. Aber auch proandere Dinge, wie z.B., dass im Browser Audio auch weiterläuft, wenn das Fenster im Hintergrund offen ist. Klingt zwar nicht relevant, aber dadurch kann man Webradio über den Browser hören, auch wenn der Sender nicht über die Musikapps verfügbar ist. Das Gleiche gilt für DS Audio. So kann ich Musik während der Fahrt auch einfach von der heimischen Festplatte hören. Genauso kann ich auch während der Fahrt den TV-Ton von meiner heimischen Sat-schüssel streamen.

 

Freitag, 8. August 2025

8.8.25

Was mich sehr beeindruckt hat am Dänemark-Urlaub waren die vielen Loppemarkeds in ganz Dänemark. Geschäfte, die meist im Auftrag von privaten Kunden gebrauchte Artikel verkaufen. Hier bietet sich die Mögichkeit, nachhaltige Schnäppchen zu machen und authentische Souvenirs zu erstehen. In meinem Fall war das eine ganze Klappradpacktasche voll Vinyl überwiegend skandinavischer Künstler(innen) wie Sanne, Ace of Base und Roxette, aber auch generell ein paar Schätzchen aus den späten 80ern bzw früher 90ern. Die Preise variieren je nachdem wo sich diese Märkte befinden, aber generell kann man auch außerhalb von Vinyl durchaus mal ein Schnäppchen machen, und so haben wir eine sehr dänische Kaffeekanne erworben, außerdem Spielzeug für die Kinder usw. Ich finde diese Loppemärkte wirklich toll, schade dass es so was nur sehr selten in Deutschland gibt.

Donnerstag, 7. August 2025

Dänemark-Urlaub: SuperB 2024 versus Tesla 2025


2024 mit dem SuperB Diesel, dieses Jahr mit dem Tesla Model Y Long Range. Hier mal die beiden Urlaube im Vergleich:


 

Der Wohnwagen war jeweils der selbe: Unser kleiner Weinsberg, der beladen ca. 1,2 Tonnen wiegt und die Aerodynamik eines Backsteins hat. Ohne die Zahlen vorher exakt zu kennen, bin ich davon ausgegangen, dass der SuperB mit Hänger ungefähr 8 Liter verbraucht. Ich rechne den Verbrauch des Tesla immer intern mal 4, also bin ich von 32 kWh ausgegangen. Der Verbrauch beim SuperB ist hier niedriger, weil wir uns in Dänemark auch ohne Anhäner bewegt haben, wenn dieser für ein paar Tage auf dem Campingplatz stand und wir Ausflüge unternommen haben. In der Praxis lag der Verbrauch dann tatsächlich teilweise auf der Autobahn über 10 Litern. Der Tesla kam in der Spitze teilweise auf reale Verbrauchswerte von rund 55 kWh auf 100 km, da sind dann schon die Verluste bei Ladung und Entladung mit drin. Wieso also hier eher Faktor 5 zum Dieselverbrauch? Das liegt wohl an den höheren, durch den Innenwiderstand der Batterie verschuldeten Verlusten. Mit Tempo 100 mit Hänger auf der Autobahn fahren kann man schon machen mit dem Tesla, aber es ist halt ein bisschen so wie T-Träger mit dem Akkuwinkelschleifer durchtrennen. 

24 Ladestopps ?! Das treibt einen doch in den Wahnsinn, oder? Teilweise, ja. Vor allem auf der An- und Abreise ist das maximal nervig, in Dänemark selbst war es relativ OK, weil man das Laden immer mit etwas Nützlichem verbinden konnte, wie z.B. dem Besuch eines "Loppemarked" oder einem Einkauf. Die Ladeinfrakstruktur ist auch noch mal ein bisschen besser als in Deutschland. Man findet auch in recht kleinen Dörfern eine Säule mit mehr als 150 kW, sodass man immer innerhalb von Minuten eine ausreichende Ladung bekommt. Auch die Anzahl an Ladepunkten ist immer ausreichend, uns ist kein einziges Mal Ladestau passiert.

Die Preise? In Dänemark geht Schnellladen bei knapp unter 40 ct los und kostet selten mehr als 50 ct. Sodass es insgesamt ein bisschen günstiger ist als in Deutschland. Gleichzeitig liegt der Diesel etwas höher, sodass es in Dänemark eher wirtschaftlich sein kann, elektrisch unterwegs zu sein.

Das Tempo auf der Landestraße, in der Regel 80 km/h, kommt der Elektromobiliät auch sehr entgegen. 80 km/h ist das ideale Umfeld, in dem der Tesla auch mal die 600 km Reichweite schaffen kann. Natürlich fährt sich das der SuperB auch bei unter 4 Litern, was ihn dann auf 1800 km Reichweiten kommen lässt.

Mein größter Alptraum wurde zum Glück nicht wahr: Wir mussten den Anhänger kein einziges Mal abkuppeln und haben immer eine Möglichkeit gefunden, mit Hänger zu laden und trotzdem so gut wie nirgends im Weg zu stehen. Dazu trägt teilweise auch die Software vom Tesla bei, die nur als Gespann anfahrbare Stationen auswählt. Aber auch die Infrakstruktur in Dänemark, die fast immer anhängergerecht ausgeführt ist.

Wo hat der Tesla definitiv gewonnen?

1. Leistung: Du kannst mit Wohnwagen immer noch einen Ampelsprint gegen einen Golf gewinnen. Wenn Du das Gaspedal runterdrückst, fühlst Du die 1,2 Tonnen Zusatzgewicht kaum, das ist wirklich großartig. Ausserdem fährt der Tesla mit Hänger überall 100, nicht so wie der VW-Bus damals in den Kasseler Bergen...

2. Frunk: Tatsächlich als zusätzliches Wäschefach ideal, die 80 Liter haben für die Schmutzwäsche im Urlaub gereicht und waren so nicht im Weg.


 

3. Rangieren mit dem Tesla ist deutlich entspannter, weil man keine Angst mehr um seine Kupplung haben muss. Man geht seinen Nachbarn auch nicht mehr mit irgendwelchem Dieselnageln auf den Zeiger.

4. Der Bordcomputer ist einfach super. Egal, ob man während der Fahrt mal schnell was googeln will, oder ob man entspannt Musik hören will oder Während einem Ladestopp ein wenig Youtube oder Netflix schauen will. Der Tesla bietet alles,und ich kann sogar auf die heimische Sat-Schüssel zugreifen. Einziger Wehrmutstropfen: Trotz Bluetooth wollte der Tesla partout nicht mit meinem Soundburger verbinden, sodass ich keine Schalltplatten im Tesla hören konnte.










 

 

 

 

 

Dienstag, 22. Juli 2025

22.7.25:

Mit einem Verbrauch von 39,2 kWh pro 100 km sind wir jetzt mit Tesla und Wohnwagen kurz vor Dänemark. Die Ladestopps haben wesentlich besser funktioniert als erwartet, und bis auf einen Pipi-Stopp an der Autobahn, wo wir ein paar Minuten geladen hätten, obwohl wir es nicht gebraucht haben, an dem aber die Säule defekt war,  hat das Laden sehr gut funktioniert. 

Dass der Verbrauch stark abhängig ist von der Fahrweise war auch vorher schon fast klar. So kann man auf der Landstraße mit maximal 80 km/h durchaus auch mit Wohnwagen einen Verbrauch so um die 29 kWh erreichen, wohingegen auf der Autobahn bei Ausnutzung der 100 km/h durchaus auch mal über 40 kWh auf dem Bordcomputer stehen kann.

Abgesehen vom Verbrauch und den daraus resultierenden Ladestopps macht das Fahren mit dem Tesla und dem Wohnwagen viel Freude. Er hat genug Power, um zügig LKWs zu überholen, genug Masse, um das Gewicht des Wohnwagens nicht wirklich zu spüren, und der Abstandstempomat macht das Reisen sehr angenehm. Die Lenkhilfe könnte man auch aktivieren, wenn man den Hängermodus deaktiviert.  

Am Anfang hat die Steckdose von der Anhängerkupplung massiv genervt, weil es sehr viel Kraft erfordert hat, den Stecker einzustecken. Außerdem hat man kaum Platz in der sehr kleinen Aussparung in der Stoßstange. Mittlerweile, nach ein paar Hängerfahrten, scheint die Buchse ein wenig ausgeleiert zu sein, der Stecke flutscht jetzt ganz gut rein und arretiert sauber. 

Das Rangieren macht mit Elektroauto auch Freude: Auf dem Campingplatz kann man sich Zeit lassen, weil beim Rangieren kein nerviges Dieselnageln zu hören ist. Mit dem SuperB hat man nach erfolgreichem Einparken manchnal diesen typischen Geruch von belasteter Kupplung in der Nase gehabt. Solche Themen gibt es mit einem Elektroauto natürlich auch nicht. 

Fazit: Wohnwagenreisen mit dem Tesla fordern viel Geduld, weil man mit dem Tesla maximal 250 km weit kommt, realistisch sogar nur 100 bis 150 km. Trotzdem ist es machtbar, vor Allem, wenn man sich auf diese kurzen Abschnitte einlässt und gute Ideen für viele aktive Pausen hat. 

Donnerstag, 17. Juli 2025

17.7.25:

Das Rennrad ist deutlich langsamer als das P3, wenn es bergab geht: Auf der Abfahrt zur Aral-Tankstelle, rund 8 km mit 220 Hm, habe ich mit dem P3 fast eine Minute weniger gebraucht. OK, das hängt auch vom Luftdruck an den Tagen der Fahrten zusammen, aber auch das Trittfrequenzprofil spricht eine deutliche Sprache: Beim P3 habe ich ca. 35% der Zeit rollen lassen, während ich beim Rennrad über 90% getreten habe. 

Sonntag, 13. Juli 2025

Lupine SL Minimax AF - Leistungsaufnahme gemessen

Fernlicht 20,4 W statt 24,5 W
Hier mal eine kleine Messung am Labornetzteil, um die Leistungsaufnahme bei den verschiedenen Stufen der Lupine Lampe zu ermitteln:


Bis auf die Fernlichtstufe machen haben alle Stufen in etwa die Leistungsaufnahme, die auch in der App angezeigt wird. Nur beim Fernlicht fehlen rund 20% Leistung. Aber 20,4 Watt sind immer noch sehr hell. Das Tagfahrlicht mit seinen 238 mA Stromaufnahme sollte mit den Panasonic-Akkus mehr als 13 Stunden reichen, ich habe noch nicht ausprobiert, wie hell es nachts ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass es zur Not auch ausreichen würde.


Abblendlicht 8,3 W (App sagt 8 W)

Die Stufe hat 6,7 W (App 6,6W)

Tagfahrlicht mit 1,7 W soll laut App 1,5 W haben

13.7.2025:

Heute war dann zum ersten mal der selbstgebaute Akku von der neuen Lupine leer. Ich habe den Fehler gemacht, nach der letzten Tour nicht nachzuladen. Das war am Dienstag die Rückfahrt vom KFC - naja eigentlich vom Vesuvio - und seitdem habe ich den Akku auch angesteckt gelassen an der Lampe, wovon der Hersteller abrät.

Die Lupine nutzt die Kapazität des Akkus sehr gut aus und geht bei der Spannung auf 6V runter, also 3V pro Zelle. Den leeren Akku sollte man also nicht allzu lange rumliegen lassen und am besten gleich wieder aufladen.

Für mich eine gute Gelegenheit, die Akkus mal im Opus von 0 auf 100% zu laden und mir anzuschauen, wieviel mAh das Ladegerät dabei in die Akkus geladen hat. Denke mal so um die 3000... 

Mittwoch, 9. Juli 2025

9.7.2025:

Heute um 4 Uhr ist meine USV ausgegangen, weil die Batterie leer war. Da die Batterie noch relativ neu ist gehe ich davon aus, dass die Ladung tagsüber nicht gereich hat, die Batterie vollständig aufzuladen für die Nacht, sodass sich über Tage der SoC sukzessive nach unten bewegt hat. Wahrscheinlich haben immer nur ein paar Ah zur Vollladung gefehlt, sodass dann nach ein paar Wochen nicht mehr genug Kapazität zur Verfügung stand. Ich habe das Projekt jetzt erst mal abgebrochen und lasse die Batterie jetzt ohne zusätzlichem Netzteil vollständig aufladen. Dann schaue ich mir die Entwicklung der Impedanz an, die das Generex-System für alle vier Batterieblöcke regelmäßig ermittelt. Im besten Fall haben die Blöcke keinen Schaden genommen. 

Der Versuch ging jetzt ziemlich genau einen Monat gut, und ich habe in der Zeit vermutlich so um die 100 kWh Energie gespart, in dem ich nachts das Netzwerk und Teile der Beleuchtung sowie die Pumpe der Zisterne auf Batterie laufen ließ. Nicht besonders viel für die Tatsache, dass dann heute beide NAS ausgefallen sind und natürlich der ganze Rest auch, der mit am Netzwerk hängt.  

Montag, 7. Juli 2025

7.7.25

Heute ist beim Tesla die Frontkamera ausgefallen. Mit der Kamera fallen dann natürlich ein paar weitere Systeme mit aus, nämlich das adaptive Kurvenlicht, der Abstandstempomat (aka Autopilot) sowie die Visualisierung der Fahrbahn und der Fahrzeuge um einen herum.

Im Servicemenü zeigte er so was in der Art wie "dropped frames" an und man konnte ein paar Systeme resetten. Nach dem Reset - ich glaube eine Maßnahme war auch der Reset der Kamerakalibrierung - musst sich die Dashcam neu anlernen, wozu ich auf einer gut markierten Straße fahren sollte. Nach ca. 5 km erschienen dann wieder alle Features der Visualisierung, der Tempomat kehrte zurück und die Fehlermeldung des Kurvenlichts verschwand.

Was den Ausfall der Kamera verursacht hat weiß ich nicht, aber nach rund 45000 km kam es neben diesem Vorfall einmal zum Ausfall der Bluetooth-Antennen für den Handy-Autoschlüssel. Beiden Ausfällen ging ein längerer Aufenthalt in einer Tiefgarage voraus, bei dem das bordeigene Internet vermutlich wenig Empfang hatte. 

Ob es einen Zusammenhang gibt? 

Sonntag, 6. Juli 2025

6.7.2025:

Eigentlich ist es nach 300 km viel zu früh, aber trotzdem will ich mal die ersten Eindrücke meines im Winter renovierten Rennrads formulieren:

Ein zentraler Punkt war der Umbau von Felgenbremsen auf Scheibenbremsen. Ich bin froh, dass diese so gut wie gar nicht schleifen. Dass sie gut bremsen ist keine Überraschung. Meistens sind sie beim Bremsen auch nicht zu laut, sodass ich wirklich feststellen muss, dass sich dieser Umbau gelohnt hat. Ich bin ja auch ein "gebranntes Kind", weil ich ja mal eine Zipp-Felge durchgebremst habe. Die Kombination aus hoher Carbonfelge und Scheibenbremse finde ich insofern sehr konsequent.

Die Felgen ansich sind nicht die schönsten, die glänzende Oberfläche sieht längst nicht so edel aus wie die "rauhe" Oberfläche, die z.B. die Felgen im gelben Klapprad haben. Qualitativ beurteilen kann ich die Felgen vermutlich erst nach ein paar tausend Kilometern, falls sie so lange durchhalten.

Die Di2 von Shimano ist auf der einen Seite natürlich sehr präzise, auf der anderen Seite empfindet man es als absurd, eine Gangschaltung regelmäßig aufladen und mit neuen Firmware-Versionen versorgen zu müssen. Die Akkulaufzeit könnte gerne etwas länger sein, aber seit ich den neuen Edge habe, kann ich mir den Stand der drei Batterien - Knopfzellen in den STIs und den Hauptakku in der Sattelstütze - anzeigen lassen. Ich mag die Auswertung der Gangnutzung, hier kann man am Ende der Lebensdauer des Ritzelpakets nach Bedarf eine passende Kassette auswählen. Die beiden Knöpfe in den Höckern der STIs dienen jetzt zum Blättern der Edge-Seiten. Hier fällt auf, dass das Umschalten der Datenseiten durchaus nicht ohne Latenz ist. Hier muss man geduldig warten, bevor man erneut drückt und dann zu weit blättert. Es ist jedenfalls schön, dass man sein Hand nicht mehr von den Griffen nehmen muss, um andere Werte ins Display zu holen.

Die Gabel aus China ist wirklich toll: Das Rad hatte ja zunächst eine viel zu schlabberige Carbongabel, die glaube ich unter 400g wog und bei der ich immer Angst hatte, dass sie mir beim Bremsen wegbricht. Dann kam eine simple Alugabel, die ich eigentlich sehr zweckmäßig fand. Um dann eine Scheibenbremse zu realisieren, musste natürlich noch mal eine neue Gabel her, und da war es natürlich äußerst interessant, eine Sonderanfertigung in China bestellen zu können. Die Kombination aus der Schaftlänge von mehr als 25 cm, dem Steuerrohr in 1 Zoll und dem Wunsch nach einer Disc-Aufnahme hat die Zahl der am Markt verfügbaren Gabel eh schon auf Null gesenkt. Von Titan brauchen wir dann erst gar nicht reden. Die Gabel tut jetzt was sie soll und flext weniger als befürchtet. Optisch ist sie etwas wuchtig und kommt optisch eher wie eine MTB- oder Trekkinggabel daher, ohne jedoch von der Höhe her breite Reifen aufnehmen zu können.

Das Rad ist ja im Kern - also vom Rahmen her - 30 Jahre alt. Damals waren 18 bis 20 mm breite Reifen sehr gefragt und ein 23 mm breiter Reifen wäre ein absoluter Exokt gewesen. Heute gelten 23 mm wohl eher als schmal. Für mich ist es eine gute Breite, und insbesondere hinten würde auch nicht viel mehr als 25 mm gehen. Für die 23 mm muss ich eigentlich schon die Luft rauslassen, um das Rad aus dem Rahmen auszubauen.

Während des Umbauprojekts habe ich gelernt, dass man eigentlich keine klassischen Schnellspanner mehr fährt: Heute montiert man die Räder mit einer Steckachse. Eine halbwegs passende Nabe zu finden, die nicht zu breit ist, aber 12fach Kassetten auf der einen Seite und eine Bremsscheibe auf der anderen Seite aufnimmt und dann auch noch einen Schnellspanner hat, war so gut wie unmöglich. Der Kompromiss fiel auf eine 135 mm breite Nabe. Mit den 5 mm mehr muss der Rahmen jetzt halt mal klarkommen.

Mit Syntace-Lenkern war ich eigentlich immer sehr zufrieden, sodass ich bei Vorbau und Lenker hier keine Experimente eingegangen bin. Einzig bei der Klemmung bin ich von 26 auf 31,8 mm gegangen, was mir beim Kauf der Lampe, die mit Halterung für 31,8 mm ausgestattet war, zugute kam. Und das Lenkerband, in den letzten Jahren immer im Farbton "Wintercamouflage" habe ich dieses mal langweilig in schwarz gekauft. Insgesamt ist da Rad auch sehr farblos gehalten in schwarz, titan, edelstahl und alu.

Mit dem Kauf der Lampe habe ich äußerst lang gehadert und es anfangs mit der Chinalampe probiert, für die ich auch noch eine modifizierte Halterung gedruckt habe. Jetzt ist es doch die Lupine (SL Minimax) geworden, und ich muss gestehen, dass diese Lampe wirklich sehr gut ist. Ich gehe nicht so weit und behaupte, sie sei ihr Geld wert, aber sie ist wirklich herausragend hell und leuchtet das Sichtfeld sehr intelligent aus, indem sie den Gegenverkehr abblendet und die Wahl zwischen Fernlicht und Abblendlicht anbietet. Bei dem Akku bleibe ich individuell: Den Akkuträger habe ich selbst ausgedruckt, und er fasst zwei 18650er Rundzellen und kann ins Steuerrohr versenkt werden. Wie bei manchen meiner Räder kommt das Rennrad ohne Aheadset-Kappe aus, sodass ich Gabelschaft gerade so genug Platz ist für die 18 mm dicken Zellen, die mit Akkuträger auf ca. 20 mm kommen.

Bei der Geometrie konnte ich natürlich nicht viel machen. Das Rad ist eigentlich von Tag 0 an ein kleines Stück zu groß für mich, was aber auch den charmanten Nebeneffekt hat, dass man sehr bequem drauf sitzt, also eher ein bisschen aufrechter als notwendig. Das war für mich nie ein großes Problem, weil ich ja noch zahlreiche Triathlonräder habe, wenn es mal schnell sein soll. Aber bei langen Strecken profitiert man von der Geometrie.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauteile heute | früher

Schaltung: Shimano Dura Ace | Modolo / Precision Billet / Topline

Bremsen. Shimano Dura Ace  | ständig verschiedene

Laufräder: Novatec, Sapim, Felgen China ohne Name | Zipp 340 tubular

Lenker / Vorbau:Syntace | Syntace F99 26 mm / Syntace

Gabel: Titan, Chaina, custom | Gass Carbon

Steuersatz: FSA | FSA

Sattel: Fizik | Tune Speedneedle

Flaschenhalter: King Cage Titan | BTP Carbon

Tacho: Garmin Edge 540 | Forrunner 201

Pedale: Garmin Rally | Corratec Clickpedale

 

Freitag, 4. Juli 2025

4.7.2025:

Mit dem neuen Tacho, äh sorry, GPS Computer, ist das 30 Jahre alte Titanrennrad jetzt komplett. Beim Tacho läuft jetzt alles zusammen: Leistung von den Rally Pedalen, Puls von der Forerunner, Schaltzustände von der DI2 und natürlich die ganzen GPS-Daten wie gewohnt. 

Wie unterscheidet sich der Edge 540 von seinen Vorgängern? Die Gummi-Tasten sind verschwunden, also schon mal ein Faktor der geplanten Obsoleszenz beseitigt. Ich traue der Haltbarkeit von Garmin-Produkten jedoch trotzdem nicht über den Weg.

Läuft wirklich alles zusammen? Nein, die Lupine ist leider nicht integrierbar, aber das macht mich nicht wirklich fertig. Cool ist aber der Bildschirm vom Edge, der 10 Werte anzeigen kann. Bei mir auf Seite 1:

- Geschwindigkeit

- Durchschnittsgeschwindigkeit

- Vertikalgeschwindigkeit 30s

- Höhe

- Puls

- Leistung 10s

- Distanz

- Temperatur

- Trittfrequenz

- Gangkombi der DI2

Dank der STIs kann ich den Bremsgriffen aus die Seiten wechseln, sodass auf Seite 2 noch weitere interessante Werte zum Vorschein kommen können. 

 

Dienstag, 1. Juli 2025

1.7.2025:

Es ist schon eine schmerzvolle Überladung von Elektronik, die einem heutzutage am Fahrrad gegenübersteht:

1.  Die Pedale sind Powermeter. Sowohl links als auch rechts müssen Batterien rein, die alles andere als eine lange Laufzeit haben

2. In der Sattelstütze befindet sich Akku für die elektronische Schaltung, der mit einem am Schaltwerk angebrachten USB-Kabel geladen wird.

3. In beiden Schaltgriffen befinden sich Batterien für den Funksender, zumindest dann, wenn man keine separate Leitung zu den Schaltgriffen legen will

4. Die Rückleuchte ist je nach Modell akku- oder batteriebetrieben 

5. Vorne braucht man auch Licht. Bei mir ist es eine Lupine mit einem 12,5 Wh starken Akku im Steuerrohr

6. Tacho oder Sportuhr arbeiten auch mit LiPo-Akku

7. Der Airtag versteckt sich auch noch am Rad und hält mit siner 2032 vermutlich aber über ein Jahr durch

8. Achso, und die Lupine hat dann auch noch eine kleine Fernbedienung, mit der man bequem zwischen den Lichtmodi toggeln kann. 

So viel zu den Stromversorgungen, jetzt mal zu den Funkverbindungen:

1. Schaltung spricht über Bluetooth  mit Deinem Handy. Ja, und ab und zu will die App Dir sogar neue Software auf Schaltwerk, Umwerfer, Griffe und Akku aufspielen

2. Schaltung spricht mit dem Garmin. So kannst Du z.B. den eingestellten Gang anzeigen lassen

3. Die Pedale sprechen auch mit dem Garmin. Klar, die Leistung und Trittfrequenz wollen ja mit aufgezeichnet werden.

4. Die Lupine spricht mit der Fernbedienung und mit Deinem Handy

5. Der Garmin redet mit Deinem Handy

6. Manche Rücklampen reden mit Deinem Garmin

7. Die Schaltgriffe reden mit der Schaltung

8. Die Garmin kann auch noch mit Deinen Kopfhörern sprechen bei Bedarf

Was heute ein bisschen aus der Mode gekommen ist:

1. Pulsgurt, weil die optische Messung in der Uhr eigentlich gar nicht so schlecht ist

2. Trittfrequenzsensor, weil das von den Pedalen übernommen wird

3. Radmagnet, weil GPS mittlerweile meist genau genug ist

 

Sonntag, 15. Juni 2025

15.6.2025:

Am Wochenende habe ich gezeltet. Als Equipment kam das ganze Zeug zum Zuge, dass wir mal für die geplante Tour entlang der innerdeutschen Grenze angeschafft haben: Daunenschlafsack, Isomatte und Minizelt. Alle drei Komponenten mit extrem kleinem Packmaß. Ich wäre gerne auch mit dem Rad angereist, aber ich konnte Nele nicht wirklich überzeugen. Bei der Stromversorgung habe ich auch das Vorhandensein des Tesla ignoriert und meine kleine USB-Solarzelle von der Messe mitgenommen. 

Wenn man das dann so aufbaut, dann bekommt man schon mal Lust auf eine Radtour mit Zelt, aber ich befürchte, dass die Kinder hier nicht wirklich von zu überzeugen sind. Immerhin hat Lene jetzt ihr zweites Rad, ein von mir stylisch renoviertes Cube mit 16": Eigentlich habe ich nur alle nutzlosen und losen Teile demontiert und die morschen Stollenreifen gegen 32 mm Slickreifen ersetzt. Ach ja, und neue pinke Griffe gab es.