Sonntag, 25. September 2022

25.9.2022:

Was für ein sparsames Fahrzeug der Super-B doch sein kann. Auf der Fahrt nach Wien und zurück habe ich mit ein bisschen hin- und herfahren insgesamt eine Reichweite von 1828 km mit einer Tankfüllung erreicht. Nach dem Tanken ergab sich daraus ein Verbrauch von 3,83 Liter / 100 km. Die lange Fahrt bin ich mit Tempomat auf 110 km/h gefahren, und ich hatte relativ wenig Stau. Ich denke, wenn ich nur Autobahn gefahren wäre, dann wäre eine Reichweit von mehr als 2000 km möglich gewesen. Für so ein großes Auto eigentlich nicht schlecht. Der Super-B ist ein 2-Liter-Diesel mit 110 kW

Sonntag, 18. September 2022

18.9.2022: Stromausfall #14

Seit Januar keinen Stromausfall mehr in Bärstadt gehabt, heute Nacht um 0:33 war es endlich mal wieder so weit, wenn auch nur für 68 Sekunden.

Montag, 12. September 2022

12.9.22:

Es sieht immer noch ganz gut aus mit meinem Jahresziel von mehr als 1000 km zu Fuß. Es zählen Läufe und Wanderungen, keine Schritte oder so. Aktuell liege ich mit knapp 702 km ca. 4 km über meinem Soll. Ich muss also in aller Ruhe weiterhin rund 20 km pro Woche absolvieren, was bei meinen relativ kurzen Einheit viele kleine Läufe bedeutet. 1000 km habe ich bisher nur im Jahr 2005 geschafft, das Jahr, in dem ich einen Ironman absolviert habe.

Freitag, 9. September 2022

9.9.22

 Am Dienstag habe ich die erste Megawattstunde mit meiner Solaranlage produziert.

Sonntag, 28. August 2022

28.8.22:

Interessante Gemengelage im Garten: Das Kaninchen ist wahrscheinlich trächtig. Zunächst hat es in seinem 2m-Tunnel ein Nesz gebaut, um es danach zuzuschütten. Was zunächst recht befremdlich wirkt, scheint relativ normales Verhalten zu sein bei Kaninchen. Selbst wenn der Wurf später mal drin liegt, wird das Kaninchen nur zwei Mal zum Stillen reingehen und den Bau stets wieder verschließen. Wir sind uns noch ein bisschen uneinig, ob wir diese Form der Geburt zulassen wollen, oder ob wir das Tier doch reinholen, um ungefährdeter zu gebähren. Draußen lauert der Fuchs, den wir mit einem von mir erworbenen Elektrozaun abwehren wollen. Ratten kommen eher von unten als über den Zaun vom Gehege, hier besteht die Gefahr, dass die Ratten die neugebohrenen Kaninchen angreifen könnten. Ich habe jetzt erst mal Lebendfallen aufgestellt, vielleicht können wir die Ratten ja umsiedeln bis zu Niederkunft. Diese sollte wohl so am nächsten Wochenende sein.

Donnerstag, 4. August 2022

4.8.22:

Die ersten 150 km mit dem frisch renovierten Brompton absolviert. Bisher sehr zufrieden, auch wenn die Bremsen ein wenig hinter den Erwartungen bleiben. Ich glaube, ich muss mal die Belege wechseln, ich glaube, die sind ein wenig kontanimiert mit Öl. Aber die 3 Gänge fahren sich derzeit gut, sodass diese 150 km mit über 2000 Höhenmeter einher gingen. So lang es bergauf nicht mehr als 10% Steigung hat, kommt man im Ersten eigentlich echt gut rauf. Bergab kann man im Dritten bis 45 mittreten, den Rest muss man dann halt rollen lassen. Dank Licht und Schutzblech neben dem Elektro-Klapprad der einzige "Daily Driver" in meinem Fuhrpark.

Dienstag, 2. August 2022

2.8.22:

Im Juli haben wir dank der neuen PV-Anlage "nur" 252 kWh Strom verbraucht. Im Schnitt waren es im letzten Jahr ca. 490 kWh, und ohne PV wären es im Juli 464 kWh gewesen. Damit hat die Anlage sich im Juli zu 1,9% amortisiert. Gar nicht mal so schlecht.

Sonntag, 31. Juli 2022

31.7.2022:

Heute erster Testlauf auf Batterien. Zum Aussaugen des Wohnwagens habe ich den Staubsauger an den Wechselrichter angeschlossen. Hat gut funktioniert. Allerdings habe ich mir noch nicht die Netzqualität des WR angeschaut. Auch hat er bei Weitem noch nicht seine Nennleistung von 5500W gesehen. Das werde ich vielleicht morgen mal testen mit Blick auf THDu und Spannungen.

Samstag, 30. Juli 2022

30.07.2022:

Heute Nacht habe ich die Batterien verkabelt, den Sicherungskasten für die Batterien zusammengebaut und den Hybrid-Wechselrichter mit den Batterien verbunden. Fast. Leider kam statt 10 Neozed-Schraubkappen nur eine, und so bleiben die Batterien ausgesichert, bis ich nachher im Baumarkt ein paar Schraubkappen kaufen kann. Aber immerhin hängt der Wechselrichter schon mal am Netz, und ich konnte mir einen ersten Eindruck der Menüführung machen. Batterieparameter kann man gut einstellen, also Werte für Float, Equalize und "Bulk"-Charge bestimmen. außerdem den Ladestrom. 

Wenn die Batterie dann dranhängt werde ich mal ein bisschen Last an den Inverter hängen und schauen, was der so kann, und wie die Netzqualität ist. Wenn das halbwegs sauber ist, werde ich mal einen Versuch im Hausnetz starten. Eventuell kann er ja während unseres Urlaubs die Stromversorgung des Hauses übernehmen, also Kühlschränke und Netzwerk. Mit den PV-Modulen und der Batterie sollte man eine autarke Stromversorgung in unserer Abwesenheit realisieren können.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Blackoutszenario

 Hier habe ich mal mein Blackoutszenario aufgemalt: Wenn es zu einem längeren Blackout kommt, was ich ehrlich gesagt nicht glaube und nicht hoffe, dann könnte die Versorgung meines Hauses wie folgt aussehen: Unten links läuft der Kubota Generator, den mir der Joachim geschenkt hat. Er speist den Hybrid Solar Wechselrichter bei Bedarf. Die meiste Energie soll jedoch von den 3 kWp Solarpanels kommen, die normalerweise am netzparallelen Solax hängen, und dann auf den Hybrid Wechselrichter umgesteckt werden. Als Backup fungiert die 5 kWh große VRLA-Batterie. Da der Wechselrichter einphasig ist, muss ich bei einem längeren Ausfall alle drei Phasen brücken. Bis auf den Werkstattkompressor (und die Drehbank) sind dann aber alle Verbraucher lauffähig. Mit den 5,5 kW des Wechselrichters kann ich alle Verbraucher, natürlich nicht gleichzeitig versorgen. Die Praxis zeigt, dass ich Spitzen über 5,5 kW habe, aber eigentlich werden die immer nur unter Beteiligung des Induktionsfelds erzeugt. Man kann also alles machen, nur beim Kochen sollte man aufpassen :-) Je nach dem, wann ein solcher Stromausfall stattfindet, wird der Ertrag der PV-Anlage vielleicht sogar reichen, um auf den kleinen Generator verzichten zu können. Im Sommer habe ich Erträge bis 18 kWh, was meinen täglichen Verbrauch locker abdeckt. Im Winter werden es wohl ehe Erträge zwischen Null und 6 kWh am Tag sein, da wird man nicht ohne Generator auskommen.

Natürlich kann man ein paar Verbraucher abschalten. Ob man z.B. das gesamte Netzwerk mit allen Access Points und den Satreceivern braucht ist fraglich. Oder das Internet: Nach 12 Stunden sollte wohl auch der Vermittlungstelle im Ort der Saft ausgehen. Ob man in einem solchen Fall dann tatsächlich noch beide Kühlschränke braucht bleibt auch fraglich.

Mittwoch, 27. Juli 2022

27.7.22

Gestern hat mir Mike von Klapp Sabbath einen schicken, grünen Klappradrahmen geschenkt, der wohl einen recht kurzen Radstand hat und ideal sein könnte für Nele. Und natürlich später mal für Lene. Ich werde mal alle Teile zusammensuchen, die noch in der Werkstatt liegen, mal sehen, ob ich das Rad komplett kriege, oder ob ich was dazu kaufen muss...

Samstag, 23. Juli 2022

23.7.2022 - Solarthermie-Überlegungen

In den Sommermonaten verbrauchen wir rund 600 kWh für die Bereitung von warmem Wasser. Jetzt kam ich auf die Idee, diesen Energie großteils mittels Solar-Thermie bereitzustellen. Hierzu würde ich einen Röhrenkollektor auf dem Dach montieren. Die Größe eines solchen Moduls sollte also so bemessen sein, dass dieses rund 20 kWh Energie am Tag einsammelt. Aus meiner Erfahrung mit der PV-Anlage habe ich gelernt, dass ich an guten Tagen 6 Stunden Spitzenleistungsertrag erreichen kann. Für solche Tage wäre eine Modulleistung von 3,3 kW notwendig. Damit würde ich sicherstellen, dass ich nicht zu viel warmes Wasser habe und weder das Modul platzt, noch der Wasserspeicher überhitzt.

Samstag, 16. Juli 2022

15.7.22:

Schöne und entspannte Nachfahrt mit dem Brompton unternommen. Bin gemütlich nach Martinsthal gerollt, um mir dort an der Aral ein Beck's zu kaufen. Dann wieder heim. Die drei Gänge haben für den Anstieg zurück nach Bärstadt locker ausgereicht. Das Licht mit dem neuen Nabendynamo ist sehr schön hell. Die Marathon Reifen rollen ruhig über den Asphalt. Die neuen Bremsen bremsen gut und die Brems-Griffe fühlen sich gut an. Auch die neuen Lenkergriffe sind OK. Ich bin wieder neu von meinem geliebten Brompton begeistert. Es ist einfach ein gutes Fahrrad.

Donnerstag, 14. Juli 2022

14.7.2022:

Am Brompton habe ich jetzt alle Züge und Kabel mit so einem Spiralhüllendingsen umhüllt, sodass das Rad jetzt super aufgeräumt aussieht.  Bin auf meiner ersten Fahrt auch sehr zufrieden gewesen. Leider musst ich die Bremsschuhaufnahme an der Vorderradbremse ein wenig länger fräsen, weil ich den Schuh nicht weit genug unten montieren konnte. Bischen schade, weil die Bremse eigentlich explizit für die Verwendung am Brompton beworben wurde. 


Dienstag, 12. Juli 2022

11.7.22:

Das neue Vorderrad für's Brompton ist sehr schick geworden, und ich bin froh, dass ich mit der Hilfe des DT Swiss Calculators die richtige Speichenlänge ermitteln konnte. Natürlich läuft so ein Projekt nie ohne unvorhergesehene Herausforderungen. In diesem Fall war es die 10mm-Achse des Nabendynamos. Das alte Vorderrad hat eine 8mm-Achse. Also was tun? Wenn es nicht das Brompton wäre, hätte ich nicht lange gezögert und die Flex in die Hand genommen, um die Ausfallenden um 2 mm zu weiten. In diesem Fall habe ich mich aber dazu entschlossen, im Bereich der Ausfallenden die Achse auf 8 mm zu verjüngen. Dazu habe ich zunächst auf die Dienste einer Feile vertraut. Bis es mir zu lästig wurde, und ich die Schruppscheibe in die Flex eingespannt und das Problem maschinell gelöst habe. Mit dem neuen Vorderrad kam auch ein neuer Mantel, sodass ich jetzt vorne und hinten den grundsoliden Schwalbe Marathon fahre. Sieht weniger spektakulär aus wie ein Kojak, fährt sich aber auch gut und ist mit Sicherheit um einiges pannensicherer. Die Lichtanlage ging erst, als ich eine neue Leitung nach hinten gezogen habe. Diese muss jetzt noch zusammen mit den Zügen in einer Kabelspirale verstaut werden. Und dann werde ich mal eine schöne Nachfahrt unternehmen. Noch auf dem Postweg sind die neuen Bremsgriffe und die Bremskörper. Da freue ich mich auch schon sehr drauf, und zusammen mit den neuen Zügen wird die Performance der Bremsen vermutlich auf einem sehr viel höheren Niveau sein.

Und wie es so ist, wenn man ein Laufrad neu macht, dann kommt man ins Grübeln: Soll man hinten auch eine neue, leichtere Felge spendieren? Sieht das Rad nicht stimmiger aus, wenn vorne und hinten die gleiche Felge verbaut ist, jeweils mit roten Alunippeln? Könnte man in dem Zuge vielleicht sogar die Dreigang-Nabe gegen eine Alfine oder so tauschen? Ich hätte ja noch eine 11fach-Alfine in der Kiste liegen, scheue mich aber ein wenig vor dem Aufweiten des Hinterbaus. Angeblich soll das ja recht gut gehen, aber auch hier habe ich Respekt davor, dem Brompton etwas "anzutun". So wie bei den Ausfallenden.

Wenn man mal dran ist am Schrauben, dann kann man ja auch endlich mal die Titanflaschenhalter ans Rennrad dranschrauben. Gesagt, getan. War zumindest bei dem Flaschenhalter am Sitzrohr nicht trivial, weil ich auch hier die alte Aluschraube rausbohren und das Gewinde im Rahmen nachschneiden musste. Geübt habe ich das ja schon am Unterrohr-Halter, den ich kurz vorm Radrennen Frankfurt-Eschborn tauschen musste. Jetzt sind beide Flaschenhalter am Titanrahmen montiert und es sieht wirklich sehr stimmig aus. Ich glaube, ich werde jetzt - ähnlich wie ich es beim Titan-MTB mache - peux a peux aufrüsten mit sinnvollen, langlebigen Teilen.

Donnerstag, 7. Juli 2022

7.7.2022:

 Nach rund 1600 km wird das Brompton jetzt grundlegend renoviert:

- neue Felge vorne

- neue Speichen vorne

- Nabendynamo für vorne

- Reparatur Lichtanlage

- Neue Bremsen vorne und hinten

- Neue Bremshebel vorne und hinten

- Neue Reifen vorne

- Neue Jagwire Züge für vorne und hinten

- Die Faltpedale waren als erstes dran. Heute die erst kurze Fahrt zum Bäcker gemacht und für ganz gut befunden.

Eigentlich wollte ich nur den Seitenläufer-Dynamo auswechseln. Der neue war leider ein Linksläufer, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Bin gespannt, ich freue mich jedenfalls schon auf das Bike.

Montag, 4. Juli 2022

4.7.2022:

Für morgen habe ich mal beide PV-Stränge in Reihe geschaltet, um zu sehen, wie sich der Ertrag ändert. Eventuell könnte damit der Wirkungsgrad des Wechselrichters höher werden, weil die DC-Spannung in einem für den Wechselrichter besseren bereich liegt. Es könnte außerdem sein, dass die Leistung morgens früher vorhanden ist, weil die Panel ggf. früher die Startspannung überschreiten. Es könnte aber auch sein, dass die Leistung bei Teilverschattung schneller einbricht. Wir werden sehen, ich hoffe, dass die Wetterlage morgen einen Vergleich zu bisher zulässt.

4.7.22: Fönen und Tee Kochen wie ein Nerd

Am Wochenende stand ich mit dem Smartphone neben der Catrin, und warf einen Blick auf die Leistungsbilanz. DIe Sonne schien, und meine Frau fönte sich die Haare mit dem Ferrari-Fön von Babyliss. Zu meinem Erstaunen zieht der Fön nur 1000W, und mit der restlichen Grundlast, und so konnt ich meiner Frau signalisieren, dass sie sich doch gerne so lange föne, wie sie mag. Also eigentlich so lange, wie die Sonne scheint. Jetzt kam von ihr die Idee, den Wohnwagen ebenfalls mit PV-Anlage auszustatten, sodass wir im Urlaub nicht die 3 EUR pro Tag Strom bezahlen müssen. Fand ich eine gute Idee, auch wenn ich ihr direkt einschränkend sagen musste, dass Fönen nicht drin ist. Aber halt Handy laden, Licht, Wasserpumpe, etc...

Tee kochen wir ein Nerd: Wenn man seine PV-Anlage ideal nutzen will, dann muss man möglichst dauerhaft so viel Strom verbrauchen wie man erzeugt. Beim Teekochen geht das wie folgt: kaltes Wasser in den Kessel. Kessel auf's Induktionsfeld. Langsam hochschrauben mit Blick auf's Janitza. Wenn die Leistung ganz knapp ins Positive geht, hat man die ideale Stufe gefunden, mit der man sein Teewasser kostenneutral kochen kann. Gestern Mittag waren das so um die 800W (Stufe 7), dann dauert es natürlich Minuten, während auf Stufe "P" mit heißem Wasser im Kessel das Teewasser bereits nach Sekunden fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2022

1.7.22:

Im Juni, in dem die PV-Anlage bei mir 12,5 Tage lief, hat sie bis jetzt 162 kWh Energie gefördert. Davon habe ich 78 kWh selbst genutzt und den Rest ins Netz eingespeist. Die Kunst besteht in der Zukunft also darin, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen. Im Winter wird das recht easy, weil die Anlage vermutlich nicht mehr so weit über meine Grundlast drüber kommt. Im Sommer muss ich mehr Verbrauch ins Tageslicht ziehen. 

Hochgerechnet auf den vollen Monat hätte ich 389 kWh gefördert, was sich relativ gut deckt mit dem Erwartungswert für den Juni. Dieser liegt für den Juni laut einem Diagramm von der Hochschule Birkenfeld bei 135 kWh/kWp. Das wären also bei meiner Anlage mit 2,94 kWp rund 397 kWh. 

Bei meinem aktuellen Stromtarif hat das dazu geführt, dass sich die Anlage im Juni schon mal zu 0,85% armotisiert hat :-) Wenn ich die Leistung jetzt auf's Jahr hochrechnen - man muss dazu sagen, dass im Winter der Ertrag nur 27% des Jahresertrags erbracht wird - dann käme ich auf einen Ertrag von 3100 kWh im Jahr. Bei angenommenen 50% Eigennutzung würde ich also rund 1550 kWh selbst verbrauchen und hier rund 440 EUR Stromkosten einsparen. Bei meiner Investition für die Anlagen (2613 EUR) wären das 17% "Rendite" im Jahr, oder anders gesagt, wäre die Anlage nach 6 Jahren amortisiert.

An Hand dieser Zahlen sieht man, dass es keine schlechte Idee ist, eine relativ kleine Anlage zu kaufen. Bei mehr Leistung müsste man sich tatsächlich überlegen, wie man den Energie-Überschuss zwecks Eigennutzung sinnvoll zwischenspeichert. Bei meiner kleinen Anlage hätte ich bereits einen Speicher von ~10 kWh benötigt, um den Tagesertrag in die Nacht zu verschieben.

Donnerstag, 30. Juni 2022

30.06.22:


Bringt es was, seine PV-Panels zu kühlen? Wie man auf dem Diagramm sieht, steigt die Leistung schon ein wenig an, wenn man - wie hier in meinem Fall - die Panels mit dem Wasserschlauch berieselt. Über den Daumen gepeilt ist die Leistung um ~8% bzw knapp 200 Watt gestiegen. Die Hersteller geben bei ihren Panels auch einen Temperatur-Koeffizient an: In meinem Fall haben die Module einen Leistungsabfall von 0,43% pro K

Dienstag, 28. Juni 2022

28.6.22:

Mit 18,18 kWh heute den bisher höchsten Solarertrag gehabt. Das entspricht 6,18 Stunden der Peakleistung der Anlage. So weit ich es recherchiert habe, sind Werte über 6 hier gute Werte. Ich kann also mit der Anlage ganz zufrieden sein. Auf dem Screenshot sieht man den usage graph vom Janitza-Gerät. Das Gerät geht von einem Verbrauch aus, tatsächlich ist es aber die Energie, die vom Wechselrichter aus ins Netz fließt. Man sieht einen fast perfekten Tagesverlauf mit einem kleinen Einbruch zwischen 14 und 15 Uhr. Von 7 bis 18 Uhr konnte die Anlage unsere Grundlast abdecken. Hier gilt es also, den hauptsächlichen Strom zu verbrauchen. Heute waren die neuen Shelly Schalter in der Post, sodass ich einen von ihnen jetzt mal probehalber an den unteren Kühlschrank hänge und versuche, diesen überwiegend tagsüber laufen zu lassen. Neben dem Minipom wäre das dann das zweite auf die Solaranlage optimierte Gerät. Zum Glück sind hauptsächlich Getränke drin, die nicht so super kritisch auf Temperaturschwankungen reagieren, ich werde die Temperaturen trotzdem im Auge behalten. Sinn machte das nur, wenn der Kühlschrank dauerhaft unter 7 °C im Kühlfach und unter -18 °C im Eisfach bleibt.


Sonntag, 26. Juni 2022

World Klapp 2022 - mit 44 km/h über die Sandbahn

Nach ein fünf Jahren endlich wieder World Klapp. Nach Ludwighafen, Schopp, Mannheim und Berlin ging es dieses Jahr nach Herxheim bei Landau, wo wir auf der Speedwaybahn zum ersten Mal auf ziemlich alternativem Terrain unterwegs waren. Allen Befürchtungen zum Trotz war die Bahn zu Rennbeginn fast vollständig trocken und viel schneller als erwartet. Sowohl meine Übersetzung (54/13) als auch die Reifen (Maxxis 28mm BMX Reifen mit leichtem Profil) waren eine gute Wahl. Schnell war klar, dass im Vorlauf ein Renntempo über 30 km/h gefahren würde, und ich prognostizierte früh, dass bei dem 20-Minuten-Lauf wohl eher 11 Runden als die vom Veranstalter geschätzten 7 Runden gefahren würde. Also 11 km, denn eine Runde hat exakt 1000 m. 

Für die Quali reichten mir dann 34 km/h und besagte 11 Runden, wobei ich zu früh aufgehört hatte. Die Uhr an der Start-Ziel-Geraden stand schon auf Null, ging aber nicht richtig. Die Garmin zeigte dann nur 17:XX an, also ging es noch mal los. Zum Glück hatte ich nur 40 Sekunden verloren und meine Qualifikation war nicht in Gefahr.

Das Finale sollte dann mit 99 Fahren absolviert werden, und zwar ein Rennen über 40 Minuten. Es ging los mit einem nervösen Start eines sich sortierenden Feldes und mit Geschwindigkeiten von über 40 km/h. In der zweiten Runde kam es dann leider zum Crash: Mike von Team Klapp Sabbath ist schwer gestürzt. Was genau passiert ist, weiß ich nicht, obwohl es 2 Meter hinter mir statt fand. Es war an einer Stelle, wo der Sand wegen des Regens am Vortag uneben war. Das Rennen wurde zunächst unterbrochen.

Nachdem klar war, dass Mike zwar ins Krankenhaus musste, es ihm aber den Umständen entsprechend gut ging, wurde das Rennen mit einem spontanen, neuen Modus fortgesetzt. Um weitere Risiken zu vermeiden, aber trotzdem einen Sieger zu ermitteln, hat man sich dazu entschieden, ein Einzelzeitfahren über 5 Runden zu machen.

Es haben sich natürlich auch vereinzelt kleinere Züge gebildet, was auch erlaubt war, was aber natürlich das Ergebnis ein wenig verzerrt hat. Wir als Team klABBA hatten auch vor zu kreiseln, aber nach einer halben Runde waren nur noch der Blaue Reiter und ich übrig. Wir haben dann aber zumindest als Zweier bis ins Ziel so weiter gemacht, und wurden mit Platz 28 und Platz 30 belohnt. 8:15 Minuten für 5 km war dann deutlich schneller, als ich noch einen Tag vorher erwartet hätte.

Neben dem Rennen an sich gab es natürlich auch rund herum viel Geiles. Angefangen von den netten und bunten Menschen, die einem an dem Wochenende begegnet sind, über die Fachgespräche rund um das Themenfeld "Klapprad", bis hin zur Party mit DJ Hering, wo Nele und ich mal richtig schön abgetanzt haben. Und das ein oder andere Bierchen mit Leuten, die ich immer nur beim World Klapp und auf der Kalmit treffe, durfte auch nicht fehlen.

Die genialen Fotos sind (mal wieder) von Ute Herzog

Der SWR war vor Ort und hat zahlreiche Stimmen vor Ort eingeholt und diesen schönen Bericht daraus erstellt, in dem ich leider überhaupt nicht vorkam. Beim Interview haben sich Ton- und Kameramann weggeworfen vor Lachen, aber die Interviewerin war irgendwie nicht auf meiner Wellenlänge. Schade, aber der Bericht ist auch ohne mein Statement sehr sehenswert:


Donnerstag, 23. Juni 2022

22.6.22:

Heute noch mal 20 km auf dem gelben Klapprad getestet. Die Übersetzung 54/13 lass ich jetzt mal drauf, auch wenn die für die hässliche Sandbahn in Herxheim vielleicht ein bisschen zu lang ist. Aber bei dem 30er Schnitt heute hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu langsam getreten haben, und in Herxe geht es ja zumindest nicht bergauf :-) 

Die Solaranlage hat ihre erstn 58 kWh erzeugt, wovon ich 31 kWh selbst verbraucht habe. Das sind schon mal die ersten 9 EUR gesparter Strom :-)


Dienstag, 21. Juni 2022

21.6.2022:

Heute haben meine PV-Module mit 3048 Wp ihre Nennleistung von 2940 Wp knapp überschritten. Der höchste 15-Minuten-Wert lag bei 2,34 kW

Montag, 20. Juni 2022

20.06.22:

Heute bei dem Regenwetter eher Regenwasser als Sonnenenergie geharvestet. Aber auch hier waren es nur rund 200 Liter, was aber immerhin wieder 30 Klospülungen sind.

Sonntag, 19. Juni 2022

19.6.22:


Erster Tag mit voll ausgebauter PV-Anlage. Die Anlage hat am Ausgang des Wechselrichters eine maximale Leistung von 2,04 kW gehabt und diesen Spitzenwert so gegen 13 Uhr erreicht. Über den Tag hat sie knapp über 16 kWh erzeugt, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass heute ein sehr gutes Wetter herrschte und außerdem so ziemlich der längste Tag im Jahr war. Ich bin echt gespannt, wie die Leistung bei schlechterem Wetter und kürzeren Tagen aussieht. Fürs Erste bin ich aber erst mal zufrieden. Ich habe am Ausgang jetzt ein Power Analyser eingebaut, der alle möglichen Werte anzeigen kann, zusammen mit dem Analyser an der Hauseinspeisung kann ich herausfinden, wann es sinnvoll ist, bestimmte Verbraucher einzuschalten: Beispiel Nudeln kochen. Auf der Powerstufe zum Erwärmen des Wassers liegt der Verbrauch deutlich über der PV-Leistung, der Kochvorgang selbst auf Stufe 7 wird komplett vom Sonnenschein abgedeckt. Konsequenterweise würde man das Wasser also nicht auf "P" kochen, sondern langsamer auf 7 oder 8 - zumindest theoretisch. Praktisch sollte man es glaube ich eher vermeiden, sich derartig selbst zu gängeln.

 


19.6.22:

12x 245 Wp Solaranlage auf das Terrassendach geschraubt. Zwei Stränge à 6 Module. Solax Wechselrichter mit 4 kW, heute die ersten kWh produziert und so sinnlose Maschinen wie die Eiswürfelmaschine ans Netz gebracht.

Aber auch sinnvolle Dinge: Der Minipom lief bisher immer früh morgens für zwei Stunden zur Aufrechterhaltung des Eispanzers. Diese Zeit ist jetzt in den Mittag gelegt, an dem der meiste Sonnenschein zu erwarten ist.

Ich habe mich gegen einen konventionellen Batteriespeicher entschieden, also muss man die großen Verbraucher auf die Sonnenstunden aufteilen, um den größten Nutzen aus der Solaranlage zu ziehen. 

Warum kein Batteriespeicher? Nunja, die aktuelle Batterietechnik, z.B. Lithium-Eisen, habt eine hohe Zahl an Ladezyklen, z.B. so um die 4000. Aber auf der anderen Seite haben diese Speicher einen recht hohen Preis pro kWh, so dass es tatsächlich sehr lange dauert, bis sich der Speicher amortisiert haben wird.  

Speichern ist trotzdem eine Option. Einmal könnte man die Energie der Solaranlage als warmes Wasser speichern, zum anderen wäre es möglich, "Kälte" zu speichern. Beispielsweise könnte man den Kühlschrank in Zeiten des fehlenden Sonnenscheins abschalten, und ihn bei Sonnenschein kälter stellen.

Naja, die Anlage läuft erst seit 24 Stunden, und das auch nur auf 6 Modulen. Ich werde mal beobachten, was die Anlage so liefert, vor allem der Winter und die Tage mit schlechterem Wetter sind hier interessant. Wenn ich das Einspeiseprofil der Anlage kenne, dann werde ich mir ein paar intelligente Maßnahmen der Energienutzung überlegen...



Sonntag, 5. Juni 2022

5.6.22:

Bin jetzt schon länger nicht mehr mein selbstgebautes Elektroklapprad gefahren, und war dann heute mal wieder begeistert. Bin zum Milchholen an die Tanke in Martinsthal, und das Rad hat den Anstieg auf dem Rückweg souverän weggebügelt. Das Ergebnis war ein 27er Schnitt, was ich bei 17km / 220 Hm ganz OK finde. Die Akkus, die nicht 100% voll waren, lagen bei Fahrtende noch bei deutlich über 18V. Den Verbrauch schätze ich mal so auf 75 Wh, was einem 100km-Verbrauch von 0,44 kWh entspräche. Mit dem Super-B hätte ich wohl so um die 0,6 Liter Diesel verbraucht.

Montag, 30. Mai 2022

30.5.2022:

So, jetzt ist die Zisterne nicht nur in echt, sondern auch im Quelltext der Wago "rund". Die Challenge lag darin, die Fläche eines Kreisabschnitts zu ermitteln, der dann wiederum, multipliziert mit der Länge der Zisterne das Volumen ergibt. Nach ein bisschen Trial-And-Error hat es funktioniert.



Dienstag, 24. Mai 2022

24.5.2022:

Die Wago habe ich jetzt mal in ein Gehäuse gepackt und an die Wand geschraubt. Beim Sensor habe ich jetzt noch festgestellt, dass der Wasserpegel bei voller Zisterne innerhalb der Blocking Distanz des Sensors liegt. Dieser kann erst ab 40 cm zuverlässig messen, also habe ich den Sensor um ca. 20 cm nach oben versetzt. Jetzt ist eigentlich erst mal alles zu meiner vollsten Zufriedenheit, und ich bin gespannt, wie sich die Messung in der Praxis bewährt, also z.B., ob die Steuerung stabil durchläuft, oder ob sie sich ab und an aufhängt. Aktuell habe ich das Gefühl, dass der Sensor hin und wieder Probleme macht, vorhin hat er im Display "9999" angezeigt und am Ausgang mehr als 20 mA ausgeworfen.

Sonntag, 22. Mai 2022

22.5.22: online Zisternen-Füllstandsmessung für rund 100 EUR

Füllstandsmessung mit Ultraschallsensor, Wago und Webvisu läuft. Bis jetzt noch linear, also ungenau, weil die Zisterne ja kreisrund ist, aber ich kann die gemessenen Höhe, die mir per 4-20 mA übermittelt wird, in Liter umrechnen. 

Jetzt lass ich das erst mal sacken und mache mir dann Gedanken, wie ich die ganze Sache noch ein klein wenig "pimpen" kann. Denkbar wäre:

Eine Wasserverbrauchs- und eine Ernteuhr, die die Deltas der An- und Abstiege des Füllstands addiert. 

Cool wäre eine Trendanzeige, aktuell scheint die Trend-Funktion nicht mit dem HTML-Workarround für Codesys 2.3 zu funktionieren. Original wird in einer uralten JAVA-Version visualisiert, und scheinbar kann bei dieser HTML-Lösung nicht alles realisiert werden.

Denkbar wäre auch eine Signal-LED für die Anzeige eines kritischen Füllstands, dafür müsste ich der Wago aber noch eine digitale Ausgangskarte spendieren. Praktisch wäre es allemal, denn wie häufig schaut man sich denn die Visu an?

so sieht die Visu derzeit aus
wie man sieht, ist die Visu eher schlicht: Ich zeige Uhrzeit und Datum an, darunter den Füllstand auf 100 Liter gerundet. Links gibt es noch eine Balkenanzeige, die sich auch bei dem gerundeten Wert bedient. 

Jetzt bin ich natürlich mal gespannt, wie sich der Füllstand in den kommenden Tagen reduziert bzw. nach einem Regen erhöht. Ich weiß immer noch nicht ganz genau, ob ich den Sensor jetzt schon 100% richtig eingestellt habe.

Tricky war übrigens für mich das Verständnis des Loop Powered Anschlussverfahrens des Sensors. Dieser wird mit 24V gespeist und über den Innenwiderstand (ca. 200 Ohm) des Analogeingangs der Wago geführt. Die Stromaufnahme ist also das Analogsignal 4 bis 20 mA. Vorher war ich immer an einem Prüfanschluss nebendran, dieser hatte aber nur 0,6 V Spannung, sodass er den Widerstand der Wago nicht mit Nennstrom speisen konnte. Dachte schon, der Sensor wäre defekt, bis ich die Aufschrift "Loop Powered" gelesen habe.

Eingesetztes Material:

- Endres und Hauser Prosonic FMU231 (70 EUR gebraucht, Schnäppchen)

- Wago 750-841 SPS (geschenkt bekommen)

- Wago 750-452 Analogeingangskarte (25 EUR gebraucht)

- Wago 750-600 Endbaustein (6 EUR gebraucht)

Da kommt jetzt noch ein Hutschienengehäuse dazu und fertig. Stromversorgung - derzeit noch aus dem Labornetzteil - bekommt die Wago dann aus dem Janitza-Netzteil, welches sogar Batteriegestützt ist. Also habe ich diese Netzwerk-Füllstandsmessung für schlanke ~100 EUR realisiert.

Bin ein bisschen stolz


Sonntag, 15. Mai 2022

15.5.2022: Erste Eindrücke des Cozze 13

480°C - das sollte für die meisten Pizzen reichen. Um ehrlich zu sein, ist das sogar für die meisten Pizzen zu heißt. Die 8 kleinen Pizzen, die ich heute mit Nele gebacken habe, haben wir eher so auf der mittleren Stufe gebacken. Direkt auf dem Stein, ohne Blech. Erste Erkenntnis: Der relativ kleine Backraum ist recht niedrig, und wenn der Teig allzu sehr Blasen schlägt, dann kommt es mitunter vor, dass die Pizza nicht mehr so ohne weiteres aus dem Ofen raus will ==> neues Teigrezept organisieren mit weniger Blasenwurfpotential, evtl. mit weniger Hefe?

Die Pizzen waren tatsächlich nach spätestens 2 Minuten fertig, also unglaublich schnell. 

Der Ofen wird - im Gegensatz zum Beefer - komfortabel mit einer batteriebetriebenen Piezo-Zündung gestartet. Das klappt gut.

Während im Inneren Temperaturen von knapp 500°C herrschen, kann der Ofen bedenkenlos auf dem Holztisch stehen. Es entsteht keine signifikante Wärme nach untern.

15.5.22: Bewässerungs-System für's Gewächshaus

kleine Tauchpumpe, Shelly-Schalter und ein bisschen Schlauch: fertig ist das Bewässerungssystem für das Gewächshaus. Natürlich kam auch hier wieder ein Drehteil zum Einsatz: Wenn man schon eine Drehbank in der Werkstatt hat, dann kann man den Adapter von 12mm-Schlauch auf 6mm-Schlauch natürlich auch selbst herstellen. 

Der Adapter ist noch nicht ganz dicht, sodass ich ihn ggf noch mal neu drehen muss. Außerdem muss ich die Schlauchlängen noch mal an die Position der Töpfe anpassen. 

Bilder folgen...