Donnerstag, 8. Dezember 2022

8.12.2022:

6,19 Sekunden zu langsam in 41,7 Stunden, das ergibt:

0,15 Sekunden pro Stunde

3,5 Sekunden pro Tag

1:44 pro Monat

da muss ich wohl wieder ein bisschen zurückregulieren. Ein bisschen habe ich ja das Gefühl, dass die Geschwindigkeit der Uhr im Zusammenhang steht mit der Raumtemperatur...

Energiepreise im Vergleich am 8.12.22:

 kleines Ranking, welche Energie aktuell wie teuer ist:

 

Interessant in diesem Chart ist für mich der relativ günstige Preis von Heizöl derzeit, Heizöl hat ja den zusätzlichen Vorteil, dass man in der Regel eine große Menge davon lagern kann, und damit ein wenig unabhängiger von sich schnell ändernder Energiekosten ist. Obwohl Brennholz in den letzten Monaten sehr viel teurer geworden ist, sind Buchenholz und Pellets immer noch vorne. Die Preise für Flüssiggas und Autogas rangieren mit 11-13 ct in der Nähe von Heizöl. Die gehypte Wärmepumpe habe ich mal mit einem COP von 3,0 angesetzt, hier hängt es letztlich von den Umständen ab, ob die kWh hier vielleicht auch billiger sein kann. Ausserhalb der Wärmepumpe macht es keinen Sinn, elektrisch zu heizen: Der beliebte Heizlüfter kostet mit 45 ct pro kWh tatsächlich am meisten! Nicht viel billiger, aber wesentlich gemütlicher ist man mit Ethanol (Brennspiritus) unterwegs, mit dem man heimische Tischfeuerstellen betreiben kann. 

Fazit aus diesem Vergleich: Ab in den Wald und billig Holz selbst machen.

Dienstag, 6. Dezember 2022

6.12.2022:

13,95 Sekunden Vorlauf innerhalb von 71,2 Stunden. Das ergibt:

- 4,7 Sekundem pro Tag

- 0,2 Sekunden pro Stunde

- 2:21 pro Monat

Die Uhr ist also trotz "Nachregulieren"  etwas schlechter geworden, was ihre Ganggenauigkeit angeht. Auf in eine neue Runde...

Samstag, 3. Dezember 2022

3.12.2022:

Der bisher längste Messlauf mit der Atmos ging jetzt über 60 Stunden und 19 Minuten, und ich hatte in diesem Zeitraum einen Vorlauf von 6,08 Sekunden. Das ergibt:

- 2,41 Sekunden pro Tag 

- 1:13 Minuten pro Monat

interessanterweise ist die Uhr reltiv gut losgelaufen, und hat dann nach ca. 36 Stunden etwas beschleunigt. Ich werde ihre jetzt einen minimalen Push in Richtung langsamer geben und erneut messen...


Freitag, 2. Dezember 2022

2.12.2022:

Die Uhr geht jetzt nach 27 Stunden weniger als eine Sekunde vor. Ich glaube, ich kann die Einstellung jetzt so lassen. Vorgehen ist auch nicht so schlecht, dann kann man sie einmal im Monat kurz anhalten, bis sie wieder richtig geht. Die Haube der staubempfindlichen Uhr nicht allzu oft abzunehmen ist vermutlich nicht die schlechteste Idee. 

Die Schwingungsweite der Unruh ist aktuell bei ca. 530°, was recht ideal zu sein scheint. 


Sportabzeichen in einer Viertelstunde

 gestern bei 25,2 °C Wassertemperatur die beiden fehlenden Disziplinen für das Sportabzeichen absolviert:

- 800 m Schwimmen in 14:55 - gefordert waren 20:40

- 25 m Schwimmen in 15,9 s - gefordert waren 20,5 s

im Sommer habe ich den Medizinball bereits 14,2 m weit geworfen, hier waren 10,5 m gefordert.

Die einzige Disziplin, in der ich kein gold erreicht habe war der Weitsprung. Da habe ich mit 4,1 m gerade mal die Norm für silber erfüllt. 

Aber mit 3x gold und 1x silber bekommt man trotzdem das goldene Abzeichen.

lustig fänd ich, alle 4 Disziplinen am Stück zu machen, also:

Anlauf nehmen und Weitsprung ins Becken, dann losschwimmen, und nach 775m die letzte Bahn Vollgas, raus aus dem Wasser und schnell noch den Medizinball wegwerfen. Sportabzeichen in einer Viertelstunde :-)

Donnerstag, 1. Dezember 2022

1.12.2022:

Aktuell liegt die neu angeschaffte Uhr bei einer Abweichung von 0,18 Sekunden pro Stunde. Ich lasse sie jetzt immer ein paar Stunden laufen und messe dann die Abweichung. So hatte sie heute früh knapp 2 Sekunden Vorlauf über einen Zeitraum von ca. zehneinhalb Stunden. Das Ziel sollte sein, die Uhr unter 2 Sekunden pro Tag zu bringen. Mal sehen, ob es funktioniert.

Dienstag, 29. November 2022

29.11.2022:

Habe mir eine Tischuhr gekauft. Jaeger LeCoultre Atom 528-6. Eine Uhr, die sich durch kleiner Veränderungen der Umgebungstemperatur selbst aufzieht. Ich habe sie recht günstig bekommen, unter anderem, weil eine Glasscheibe des Gehäuses defekt war und sie nicht mehr lief. Die Scheibe konnte ich für 7 EUR bei Glas Kahl in Wiesbaden anfertigen lassen, und sie läuft jetzt auch wieder, seit ich das Drehpendel neu aufgehängt habe. Aktuell geht sie ein wenig vor, und ich versuche, sie zu justieren. Die Halbschwingung der Uhr dauert ganze 30 Sekunden, sodass man der Uhr beim Gang zuschauen kann. Mit meiner G-Shock stoppe ich die Zeit für eine Anzahl von Schwingungen, und versuche mit dem integrierten Rücker, die Ganggenauigkeit zu erhöhen. 

Ein großes Fragezeichen ist jedoch immer noch die Funktion der "Druckdose". Das Herzstück der Uhr ist ein metallischen Faltenbalg, der mit einem Gas gefüllt ist, welches durch Ausdehnung und Zusammenziehen die Aufzugsfeder spannt. Die Uhr hat in vollständig aufgezogenen Zustand eine Gangreserve von 7200 Stunden, also fast einem Jahr. Das heißt natürlich auch, dass ich erst in knapp einem Jahr bemerken würde, dass die Druckdose defekt ist. Der Verkäufer hat mir allerdings zugesichert, dass er die Uhr nicht irgendwie von Hand aufgezogen hat. 

Hoffen wir mal das Beste. Aktuell habe ich die Uhr bei einer Ganggenauigkeit von 2,4 Sekunden pro Stunde. Was sich recht viel anhört, ist prozentual schon verdammt wenig und entspricht einer Abweichung von 0,0625%

Montag, 21. November 2022

21.11.2022:

Wow, ESWE hat den Strompreis erhöht von 24,2 auf 46,9 ct pro kWh. Da weiß man gar nicht, ob man sich eine Wärmepumpe oder einen Tesla kaufen soll... 

Aber: Scherz bei Seite: Wenn sich der Arbeitspreis um fast 100% erhöht, dann ist das natürlich scheiße, aber auf der anderen Seite wird sich die Armotisierungszeit meiner PV-Anlage entsprechend verkürzen. Ich hatte ja mal was um die 6,X Jahre kalkuliert, das könnte jetzt deutlich kürzer werden. In den Sommermonaten sind durchaus Renditen von 4% pro Monat möglich

Freitag, 18. November 2022

18.11.2022:

Für die Nele und ihren schulischen Erfolg programmiere ich derzeit - ganz zu ihrer Freude - lustige Excel-Tools, die ihr beim  Lernen helfen sollen. Ich erpresse sie dann immer, von mir generierte Matheblätter gegen Folgen ihrer Lieblingsserien auf Netflix zu rechnen. Jetzt hat die Lehrerin gesagt, Nele hätte in Mathe gut aufgeholt, sodass ich ein neues Tool zum Lesen-Üben programmiert habe. Hierbei muss sie zufällige Worte aus den 131 Funktionswörtern des hessischen  Grundwortschatzes auf Zeit vorlesen, und das Programm misst, wie viel ms sie pro Wort benötigt. Eine wahre Foltermaschine! Zu diesem Zweck habe ich sogar extra die Schulausgangsschrift als TTF installiert und lasse in dem Tool die Schriftart immer zwischen dieser und Calibri hin- und herwechseln. Ich glaube, Nele hasst mich bald...

Mittwoch, 9. November 2022

9.11.2022:

 krass, was für eine Freude man an einer neuen Computermaus für 8 EUR haben kann. Die alte war so dermaßen kaputt, dass es gar nicht mehr schön war, etwas am Computer zu machen. Die neue hat mehr DPI und funktioniert einfach. Ich bin sehr begeistert.

Dienstag, 8. November 2022

7.11.2022: Werkzeuge (Teil 2) - Der Winkelschleifer

"Gib mal die Flex." So ziemlich niemand sagt Winkelschleifer, obwohl das der korrekte Name ist, und Flex ist so wie Tempo, Uhu oder Inbus nur der Markenname. Eine echte Flex habe ich auch ehrlich gesagt nur einmal gesehen. Meine beiden "Flex" sind von Makita und Bosch. Die erstgenannte läuft auf Akku und hat wenig Power, die andere hat ne Stecker und kriegt so ziemlich alles durch. Wenn man sich erst mal an das äußerst gefährliche Gerät gewöhnt hat, nutzt man es eigentlich so gut wie jeden Tag. Es kommt schon bald eine erkleckliche Scheibensammlung in der heimischen Werkstatt zusammen.Ganz vorne kommen die Trennscheiben, die man am besten im Familien-Pack kauft. Ist der T-Träger dick genug, braucht man für einen Schnitt manchmal schon mehrere Scheiben. 

Ich kann nur dazu raten, bei der Verwendung der Flex immer eine Schutzbrille zu tragen, und wenn man schon dabei ist, dann zieht man gleich noch einen Gehörschutz auf. Die Flex ist gefährlich. Wenn man aber mit entsprechender Schutzausrüstung eingekleidet ist, dann kann man sich umso mehr an dem herrlichen Funkenflug, insbesondere beim Schneiden von Stahl und Eisen erfreuen. Fliegen die Funken auf den Fleecepulli, dann will dieser sich wieder zurückverwandeln in die Colaflasche, die er vielleicht mal war. 

Neben den Trennscheiben habe ich die Fächerscheiben lieben gelernt, mit dem man Holz auf die sehr schnelle (und grobe) Art abschleifen kann. Das sind eigentlich runde Träger aus CFK,auf denen kleine Schmiergelpapiersegmente (fächerförmig) montiert sind. 

Eine breitere Scheibe zum Schleifen sollte auch nicht fehlen. So etwas hält erfahrungsgemäß fast ewig. Auch Stein und Beton kann man gut mit der Flex schneiden, wenn man denn die richtigen Scheiben hat.

Generell sollte man bei der Wahl des Akkugeräts nicht zu klein wählen. Das Gerät sollte zum einen genug Power haben, und zum Anderen sollte das Gerät für die Aufnahme der größeren und gebräuchlichen 125mm-Scheiben ausgelegt sein.

Also eine Flex sollte man schon in seiner Werkstatt haben. Ob man wirklich sowohl eine kabelgebundene als auch eine Akkuflex braucht? Das ist fraglich. 

Den der Flex beiliegenden Schlüssel zum Wechseln der Scheiben sollte man an einem Ort aufbewahren, den man nicht vergisst. Zur Not kann man zwar auch mal eine Scheibe mit der Rohrzange wechseln, aber wenn man das 12 mal gemacht hat, sieht die Zentrierscheibe zur Befestigung der Scheibe entsprechend doof aus. Es gibt wohl  auch ein manuelles Schnellspannsystem für den werkzeuglosen Scheibenwechsel, aber so was habe ich nicht.

Fazit:

Muss-ich-haben-Faktor    10/10

Häufigkeit der Nutzung    8/10

Spaßfaktor                          5/10

Pflegeleichtigkeit                9/10

Robustheit                            7/10

Sonntag, 6. November 2022

6.11.2022: Werkzeuge (Teil 1) - Der Druckluft-Schlagschrauber

Heute habe ich, wie immer etwas später als gewollt, die Reifen gewechselt. Seit ich einen Wagenheber und einen Schlagschrauber habe, macht das Reifenwechseln fast Spaß. Gerade der pneumatische Schlagschrauber ist hier der entscheidende Faktor, warum man die Arbeit mit einem gewissen Lächeln absolviert. Wenn man ihn am Radbolzen ansetzt und den "Abzug" drückt, setzt sofort das martialische Hämmern ein. Eine Sekunde später ist die Schraube lose und das Hämmern wird durch eine Art Turbinensound abgelöst. Die Schraube wird in der Nuss beschleunigt, und während alles noch austrudelt, greift man sich die Schraube und setzt mit dem Werkzeug an der nächsten Schraube an. Auf diese Weise hat man nach 10 Sekunden alle fünf Schrauben und das zugehörige Rad ab. Die neuen Räder werden nicht "angewichst", sondern mit dem passenden Drehmoment angezogen. Zu diesem Zweck wird zwischen Nuss und Schrauber  eine Torsionstange eingesetzt, die für den passenden Drehmoment ausgelegt ist. Auf diese Weise ist das neue Rad ebenfalls nach wenigen Sekunden montiert. Auch hier wieder hämmernder Sound, an dem sich auch die Nachbarn erfreuen können. Ab und an höre ich dann im Hintergrund noch das (verhältnismäßig) leise Laufgeräusch meines Werkstattkompressors. Der Schlagschrauber braucht viel Luft.

Rational betrachtet würde man an Stelle des Druckluftschraubers ein modernes Akkugerät nehmen. Aber dann würde ich nicht die selbe Freude verspüren. Es wäre nicht die gleiche Zeremonie. Den Akku ins Ladegerät zu stecken ist halt nicht gleich befriedigend wie dem Schrauber nach getaner Tat einen Tropfen Öl zu geben und noch einmal durchzudrehen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass trotz Torsionsstange das Drehmoment noch zweimal zu prüfen ist: Einmal direkt mit einem passenden Drehmomentschlüssel, und einmal nach ein paar Kilometern Fahrt. Und wenn der Druckluftschlauch schon ausliegt, dann füllt man selbstverständlich auch gleich die Reifen.

Was kann man sonst noch so mit dem Schlagschrauber anfangen? Mir fallen hier zwei Tätigkeiten am Fahrrad ein: Zum einen sollte man damit fast jedes Tretlager demontieren können, und zum anderen - und das habe ich sogar schon gemacht - kann man prima Schraubkränze  und Freilaufritzel abschrauben.

Fazit:

Muss-ich-haben-Faktor    7/10

Häufigkeit der Nutzung    2/10

Spaßfaktor                         7/10

Pflegeleichtigkeit               9/10

Robustheit                          10/10  


 

Montag, 31. Oktober 2022

31.10.22:

Mein Solarertrag im Oktober war erwartungsgemäß niedrig: Ich habe rund 97 kWh erzeugt, von denen ich aber auch knapp 70 kWh selbst verbraucht habe. Sind fast 17 EUR. Die Anlage ist derzeit zu 5,65% amortisiert.

Sonntag, 25. September 2022

25.9.2022:

Was für ein sparsames Fahrzeug der Super-B doch sein kann. Auf der Fahrt nach Wien und zurück habe ich mit ein bisschen hin- und herfahren insgesamt eine Reichweite von 1828 km mit einer Tankfüllung erreicht. Nach dem Tanken ergab sich daraus ein Verbrauch von 3,83 Liter / 100 km. Die lange Fahrt bin ich mit Tempomat auf 110 km/h gefahren, und ich hatte relativ wenig Stau. Ich denke, wenn ich nur Autobahn gefahren wäre, dann wäre eine Reichweit von mehr als 2000 km möglich gewesen. Für so ein großes Auto eigentlich nicht schlecht. Der Super-B ist ein 2-Liter-Diesel mit 110 kW

Sonntag, 18. September 2022

18.9.2022: Stromausfall #14

Seit Januar keinen Stromausfall mehr in Bärstadt gehabt, heute Nacht um 0:33 war es endlich mal wieder so weit, wenn auch nur für 68 Sekunden.

Montag, 12. September 2022

12.9.22:

Es sieht immer noch ganz gut aus mit meinem Jahresziel von mehr als 1000 km zu Fuß. Es zählen Läufe und Wanderungen, keine Schritte oder so. Aktuell liege ich mit knapp 702 km ca. 4 km über meinem Soll. Ich muss also in aller Ruhe weiterhin rund 20 km pro Woche absolvieren, was bei meinen relativ kurzen Einheit viele kleine Läufe bedeutet. 1000 km habe ich bisher nur im Jahr 2005 geschafft, das Jahr, in dem ich einen Ironman absolviert habe.

Freitag, 9. September 2022

9.9.22

 Am Dienstag habe ich die erste Megawattstunde mit meiner Solaranlage produziert.

Sonntag, 28. August 2022

28.8.22:

Interessante Gemengelage im Garten: Das Kaninchen ist wahrscheinlich trächtig. Zunächst hat es in seinem 2m-Tunnel ein Nesz gebaut, um es danach zuzuschütten. Was zunächst recht befremdlich wirkt, scheint relativ normales Verhalten zu sein bei Kaninchen. Selbst wenn der Wurf später mal drin liegt, wird das Kaninchen nur zwei Mal zum Stillen reingehen und den Bau stets wieder verschließen. Wir sind uns noch ein bisschen uneinig, ob wir diese Form der Geburt zulassen wollen, oder ob wir das Tier doch reinholen, um ungefährdeter zu gebähren. Draußen lauert der Fuchs, den wir mit einem von mir erworbenen Elektrozaun abwehren wollen. Ratten kommen eher von unten als über den Zaun vom Gehege, hier besteht die Gefahr, dass die Ratten die neugebohrenen Kaninchen angreifen könnten. Ich habe jetzt erst mal Lebendfallen aufgestellt, vielleicht können wir die Ratten ja umsiedeln bis zu Niederkunft. Diese sollte wohl so am nächsten Wochenende sein.

Donnerstag, 4. August 2022

4.8.22:

Die ersten 150 km mit dem frisch renovierten Brompton absolviert. Bisher sehr zufrieden, auch wenn die Bremsen ein wenig hinter den Erwartungen bleiben. Ich glaube, ich muss mal die Belege wechseln, ich glaube, die sind ein wenig kontanimiert mit Öl. Aber die 3 Gänge fahren sich derzeit gut, sodass diese 150 km mit über 2000 Höhenmeter einher gingen. So lang es bergauf nicht mehr als 10% Steigung hat, kommt man im Ersten eigentlich echt gut rauf. Bergab kann man im Dritten bis 45 mittreten, den Rest muss man dann halt rollen lassen. Dank Licht und Schutzblech neben dem Elektro-Klapprad der einzige "Daily Driver" in meinem Fuhrpark.

Dienstag, 2. August 2022

2.8.22:

Im Juli haben wir dank der neuen PV-Anlage "nur" 252 kWh Strom verbraucht. Im Schnitt waren es im letzten Jahr ca. 490 kWh, und ohne PV wären es im Juli 464 kWh gewesen. Damit hat die Anlage sich im Juli zu 1,9% amortisiert. Gar nicht mal so schlecht.

Sonntag, 31. Juli 2022

31.7.2022:

Heute erster Testlauf auf Batterien. Zum Aussaugen des Wohnwagens habe ich den Staubsauger an den Wechselrichter angeschlossen. Hat gut funktioniert. Allerdings habe ich mir noch nicht die Netzqualität des WR angeschaut. Auch hat er bei Weitem noch nicht seine Nennleistung von 5500W gesehen. Das werde ich vielleicht morgen mal testen mit Blick auf THDu und Spannungen.

Samstag, 30. Juli 2022

30.07.2022:

Heute Nacht habe ich die Batterien verkabelt, den Sicherungskasten für die Batterien zusammengebaut und den Hybrid-Wechselrichter mit den Batterien verbunden. Fast. Leider kam statt 10 Neozed-Schraubkappen nur eine, und so bleiben die Batterien ausgesichert, bis ich nachher im Baumarkt ein paar Schraubkappen kaufen kann. Aber immerhin hängt der Wechselrichter schon mal am Netz, und ich konnte mir einen ersten Eindruck der Menüführung machen. Batterieparameter kann man gut einstellen, also Werte für Float, Equalize und "Bulk"-Charge bestimmen. außerdem den Ladestrom. 

Wenn die Batterie dann dranhängt werde ich mal ein bisschen Last an den Inverter hängen und schauen, was der so kann, und wie die Netzqualität ist. Wenn das halbwegs sauber ist, werde ich mal einen Versuch im Hausnetz starten. Eventuell kann er ja während unseres Urlaubs die Stromversorgung des Hauses übernehmen, also Kühlschränke und Netzwerk. Mit den PV-Modulen und der Batterie sollte man eine autarke Stromversorgung in unserer Abwesenheit realisieren können.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Blackoutszenario

 Hier habe ich mal mein Blackoutszenario aufgemalt: Wenn es zu einem längeren Blackout kommt, was ich ehrlich gesagt nicht glaube und nicht hoffe, dann könnte die Versorgung meines Hauses wie folgt aussehen: Unten links läuft der Kubota Generator, den mir der Joachim geschenkt hat. Er speist den Hybrid Solar Wechselrichter bei Bedarf. Die meiste Energie soll jedoch von den 3 kWp Solarpanels kommen, die normalerweise am netzparallelen Solax hängen, und dann auf den Hybrid Wechselrichter umgesteckt werden. Als Backup fungiert die 5 kWh große VRLA-Batterie. Da der Wechselrichter einphasig ist, muss ich bei einem längeren Ausfall alle drei Phasen brücken. Bis auf den Werkstattkompressor (und die Drehbank) sind dann aber alle Verbraucher lauffähig. Mit den 5,5 kW des Wechselrichters kann ich alle Verbraucher, natürlich nicht gleichzeitig versorgen. Die Praxis zeigt, dass ich Spitzen über 5,5 kW habe, aber eigentlich werden die immer nur unter Beteiligung des Induktionsfelds erzeugt. Man kann also alles machen, nur beim Kochen sollte man aufpassen :-) Je nach dem, wann ein solcher Stromausfall stattfindet, wird der Ertrag der PV-Anlage vielleicht sogar reichen, um auf den kleinen Generator verzichten zu können. Im Sommer habe ich Erträge bis 18 kWh, was meinen täglichen Verbrauch locker abdeckt. Im Winter werden es wohl ehe Erträge zwischen Null und 6 kWh am Tag sein, da wird man nicht ohne Generator auskommen.

Natürlich kann man ein paar Verbraucher abschalten. Ob man z.B. das gesamte Netzwerk mit allen Access Points und den Satreceivern braucht ist fraglich. Oder das Internet: Nach 12 Stunden sollte wohl auch der Vermittlungstelle im Ort der Saft ausgehen. Ob man in einem solchen Fall dann tatsächlich noch beide Kühlschränke braucht bleibt auch fraglich.

Mittwoch, 27. Juli 2022

27.7.22

Gestern hat mir Mike von Klapp Sabbath einen schicken, grünen Klappradrahmen geschenkt, der wohl einen recht kurzen Radstand hat und ideal sein könnte für Nele. Und natürlich später mal für Lene. Ich werde mal alle Teile zusammensuchen, die noch in der Werkstatt liegen, mal sehen, ob ich das Rad komplett kriege, oder ob ich was dazu kaufen muss...

Samstag, 23. Juli 2022

23.7.2022 - Solarthermie-Überlegungen

In den Sommermonaten verbrauchen wir rund 600 kWh für die Bereitung von warmem Wasser. Jetzt kam ich auf die Idee, diesen Energie großteils mittels Solar-Thermie bereitzustellen. Hierzu würde ich einen Röhrenkollektor auf dem Dach montieren. Die Größe eines solchen Moduls sollte also so bemessen sein, dass dieses rund 20 kWh Energie am Tag einsammelt. Aus meiner Erfahrung mit der PV-Anlage habe ich gelernt, dass ich an guten Tagen 6 Stunden Spitzenleistungsertrag erreichen kann. Für solche Tage wäre eine Modulleistung von 3,3 kW notwendig. Damit würde ich sicherstellen, dass ich nicht zu viel warmes Wasser habe und weder das Modul platzt, noch der Wasserspeicher überhitzt.

Samstag, 16. Juli 2022

15.7.22:

Schöne und entspannte Nachfahrt mit dem Brompton unternommen. Bin gemütlich nach Martinsthal gerollt, um mir dort an der Aral ein Beck's zu kaufen. Dann wieder heim. Die drei Gänge haben für den Anstieg zurück nach Bärstadt locker ausgereicht. Das Licht mit dem neuen Nabendynamo ist sehr schön hell. Die Marathon Reifen rollen ruhig über den Asphalt. Die neuen Bremsen bremsen gut und die Brems-Griffe fühlen sich gut an. Auch die neuen Lenkergriffe sind OK. Ich bin wieder neu von meinem geliebten Brompton begeistert. Es ist einfach ein gutes Fahrrad.

Donnerstag, 14. Juli 2022

14.7.2022:

Am Brompton habe ich jetzt alle Züge und Kabel mit so einem Spiralhüllendingsen umhüllt, sodass das Rad jetzt super aufgeräumt aussieht.  Bin auf meiner ersten Fahrt auch sehr zufrieden gewesen. Leider musst ich die Bremsschuhaufnahme an der Vorderradbremse ein wenig länger fräsen, weil ich den Schuh nicht weit genug unten montieren konnte. Bischen schade, weil die Bremse eigentlich explizit für die Verwendung am Brompton beworben wurde. 


Dienstag, 12. Juli 2022

11.7.22:

Das neue Vorderrad für's Brompton ist sehr schick geworden, und ich bin froh, dass ich mit der Hilfe des DT Swiss Calculators die richtige Speichenlänge ermitteln konnte. Natürlich läuft so ein Projekt nie ohne unvorhergesehene Herausforderungen. In diesem Fall war es die 10mm-Achse des Nabendynamos. Das alte Vorderrad hat eine 8mm-Achse. Also was tun? Wenn es nicht das Brompton wäre, hätte ich nicht lange gezögert und die Flex in die Hand genommen, um die Ausfallenden um 2 mm zu weiten. In diesem Fall habe ich mich aber dazu entschlossen, im Bereich der Ausfallenden die Achse auf 8 mm zu verjüngen. Dazu habe ich zunächst auf die Dienste einer Feile vertraut. Bis es mir zu lästig wurde, und ich die Schruppscheibe in die Flex eingespannt und das Problem maschinell gelöst habe. Mit dem neuen Vorderrad kam auch ein neuer Mantel, sodass ich jetzt vorne und hinten den grundsoliden Schwalbe Marathon fahre. Sieht weniger spektakulär aus wie ein Kojak, fährt sich aber auch gut und ist mit Sicherheit um einiges pannensicherer. Die Lichtanlage ging erst, als ich eine neue Leitung nach hinten gezogen habe. Diese muss jetzt noch zusammen mit den Zügen in einer Kabelspirale verstaut werden. Und dann werde ich mal eine schöne Nachfahrt unternehmen. Noch auf dem Postweg sind die neuen Bremsgriffe und die Bremskörper. Da freue ich mich auch schon sehr drauf, und zusammen mit den neuen Zügen wird die Performance der Bremsen vermutlich auf einem sehr viel höheren Niveau sein.

Und wie es so ist, wenn man ein Laufrad neu macht, dann kommt man ins Grübeln: Soll man hinten auch eine neue, leichtere Felge spendieren? Sieht das Rad nicht stimmiger aus, wenn vorne und hinten die gleiche Felge verbaut ist, jeweils mit roten Alunippeln? Könnte man in dem Zuge vielleicht sogar die Dreigang-Nabe gegen eine Alfine oder so tauschen? Ich hätte ja noch eine 11fach-Alfine in der Kiste liegen, scheue mich aber ein wenig vor dem Aufweiten des Hinterbaus. Angeblich soll das ja recht gut gehen, aber auch hier habe ich Respekt davor, dem Brompton etwas "anzutun". So wie bei den Ausfallenden.

Wenn man mal dran ist am Schrauben, dann kann man ja auch endlich mal die Titanflaschenhalter ans Rennrad dranschrauben. Gesagt, getan. War zumindest bei dem Flaschenhalter am Sitzrohr nicht trivial, weil ich auch hier die alte Aluschraube rausbohren und das Gewinde im Rahmen nachschneiden musste. Geübt habe ich das ja schon am Unterrohr-Halter, den ich kurz vorm Radrennen Frankfurt-Eschborn tauschen musste. Jetzt sind beide Flaschenhalter am Titanrahmen montiert und es sieht wirklich sehr stimmig aus. Ich glaube, ich werde jetzt - ähnlich wie ich es beim Titan-MTB mache - peux a peux aufrüsten mit sinnvollen, langlebigen Teilen.

Donnerstag, 7. Juli 2022

7.7.2022:

 Nach rund 1600 km wird das Brompton jetzt grundlegend renoviert:

- neue Felge vorne

- neue Speichen vorne

- Nabendynamo für vorne

- Reparatur Lichtanlage

- Neue Bremsen vorne und hinten

- Neue Bremshebel vorne und hinten

- Neue Reifen vorne

- Neue Jagwire Züge für vorne und hinten

- Die Faltpedale waren als erstes dran. Heute die erst kurze Fahrt zum Bäcker gemacht und für ganz gut befunden.

Eigentlich wollte ich nur den Seitenläufer-Dynamo auswechseln. Der neue war leider ein Linksläufer, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Bin gespannt, ich freue mich jedenfalls schon auf das Bike.

Montag, 4. Juli 2022

4.7.2022:

Für morgen habe ich mal beide PV-Stränge in Reihe geschaltet, um zu sehen, wie sich der Ertrag ändert. Eventuell könnte damit der Wirkungsgrad des Wechselrichters höher werden, weil die DC-Spannung in einem für den Wechselrichter besseren bereich liegt. Es könnte außerdem sein, dass die Leistung morgens früher vorhanden ist, weil die Panel ggf. früher die Startspannung überschreiten. Es könnte aber auch sein, dass die Leistung bei Teilverschattung schneller einbricht. Wir werden sehen, ich hoffe, dass die Wetterlage morgen einen Vergleich zu bisher zulässt.

4.7.22: Fönen und Tee Kochen wie ein Nerd

Am Wochenende stand ich mit dem Smartphone neben der Catrin, und warf einen Blick auf die Leistungsbilanz. DIe Sonne schien, und meine Frau fönte sich die Haare mit dem Ferrari-Fön von Babyliss. Zu meinem Erstaunen zieht der Fön nur 1000W, und mit der restlichen Grundlast, und so konnt ich meiner Frau signalisieren, dass sie sich doch gerne so lange föne, wie sie mag. Also eigentlich so lange, wie die Sonne scheint. Jetzt kam von ihr die Idee, den Wohnwagen ebenfalls mit PV-Anlage auszustatten, sodass wir im Urlaub nicht die 3 EUR pro Tag Strom bezahlen müssen. Fand ich eine gute Idee, auch wenn ich ihr direkt einschränkend sagen musste, dass Fönen nicht drin ist. Aber halt Handy laden, Licht, Wasserpumpe, etc...

Tee kochen wir ein Nerd: Wenn man seine PV-Anlage ideal nutzen will, dann muss man möglichst dauerhaft so viel Strom verbrauchen wie man erzeugt. Beim Teekochen geht das wie folgt: kaltes Wasser in den Kessel. Kessel auf's Induktionsfeld. Langsam hochschrauben mit Blick auf's Janitza. Wenn die Leistung ganz knapp ins Positive geht, hat man die ideale Stufe gefunden, mit der man sein Teewasser kostenneutral kochen kann. Gestern Mittag waren das so um die 800W (Stufe 7), dann dauert es natürlich Minuten, während auf Stufe "P" mit heißem Wasser im Kessel das Teewasser bereits nach Sekunden fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2022

1.7.22:

Im Juni, in dem die PV-Anlage bei mir 12,5 Tage lief, hat sie bis jetzt 162 kWh Energie gefördert. Davon habe ich 78 kWh selbst genutzt und den Rest ins Netz eingespeist. Die Kunst besteht in der Zukunft also darin, den Anteil der Eigennutzung zu erhöhen. Im Winter wird das recht easy, weil die Anlage vermutlich nicht mehr so weit über meine Grundlast drüber kommt. Im Sommer muss ich mehr Verbrauch ins Tageslicht ziehen. 

Hochgerechnet auf den vollen Monat hätte ich 389 kWh gefördert, was sich relativ gut deckt mit dem Erwartungswert für den Juni. Dieser liegt für den Juni laut einem Diagramm von der Hochschule Birkenfeld bei 135 kWh/kWp. Das wären also bei meiner Anlage mit 2,94 kWp rund 397 kWh. 

Bei meinem aktuellen Stromtarif hat das dazu geführt, dass sich die Anlage im Juni schon mal zu 0,85% armotisiert hat :-) Wenn ich die Leistung jetzt auf's Jahr hochrechnen - man muss dazu sagen, dass im Winter der Ertrag nur 27% des Jahresertrags erbracht wird - dann käme ich auf einen Ertrag von 3100 kWh im Jahr. Bei angenommenen 50% Eigennutzung würde ich also rund 1550 kWh selbst verbrauchen und hier rund 440 EUR Stromkosten einsparen. Bei meiner Investition für die Anlagen (2613 EUR) wären das 17% "Rendite" im Jahr, oder anders gesagt, wäre die Anlage nach 6 Jahren amortisiert.

An Hand dieser Zahlen sieht man, dass es keine schlechte Idee ist, eine relativ kleine Anlage zu kaufen. Bei mehr Leistung müsste man sich tatsächlich überlegen, wie man den Energie-Überschuss zwecks Eigennutzung sinnvoll zwischenspeichert. Bei meiner kleinen Anlage hätte ich bereits einen Speicher von ~10 kWh benötigt, um den Tagesertrag in die Nacht zu verschieben.